Die Spannungen im Nahen Osten sorgen für Unruhe an den Finanzmärkten. Die Energiepreise steigen rapide, was laut Larry Fink, dem Chef von BlackRock, erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte. Er warnt, dass eine globale Rezession bevorsteht, sollte der Ölpreis weiter ansteigen.

Für Anleger stellt sich die Frage, was das für risikoreiche Anlageklassen wie Bitcoin (BTC) bedeutet.

Ölpreis von 150 Dollar könnte Wirtschaft belasten

Laut Fink könnte die Weltwirtschaft unter Druck geraten, wenn der Ölpreis weiter steigt. Im BBC-Programm Big Boss beschreibt er ein Szenario, in dem der Preis auf etwa 150 Dollar pro Barrel klettert.

Er erklärt dazu: „Sollte der Ölpreis bei etwa 150 Dollar verharren, droht eine weltweite Rezession.“

Auch andere Analysten zeigen sich besorgt. Der CryptoQuant-Analyst Alex Adler schätzt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession mittlerweile bei etwa fünfzig Prozent liegt.

Die Warnung steht im Zusammenhang mit den zunehmenden Spannungen um Iran. Nach Angriffen der USA und Israels ist die Straße von Hormus nahezu blockiert. Rund zwanzig Prozent der globalen Öl- und Gaslieferungen fließen durch diese enge Meerenge.

Störungen auf dieser Route setzen die Energieversorgung unter Druck. Schiffe meiden die Region, was zu einem Rückgang des Angebots und einem Anstieg der Preise führt.

Fink zufolge könnten die Auswirkungen langanhaltend sein. „Selbst wenn der Krieg endet, bleibt Iran eine Bedrohung für den Handel und die Straße von Hormus, was über Jahre hinweg Ölpreise von über 100 bis hin zu 150 Dollar bedeuten kann.“

Aktuell liegt der Ölpreis bei etwa 94 Dollar pro Barrel. Anfang März wurde noch ein Hoch von rund 120 Dollar erreicht.

Ölkrise belastet Bitcoin und Tech-Sektor

Höhere Ölpreise wirken sich schnell auf die Wirtschaft aus. Unternehmen zahlen mehr für Transport und Energie, was die Preise für Produkte steigen lässt und den Konsumenten weniger Geld übriglässt.

Dies belastet die Rentabilität von Unternehmen und bremst das Wirtschaftswachstum.

Für Technologieaktien und Krypto ist das besonders ungünstig. Diese Märkte hängen stark von Erwartungen an zukünftiges Wachstum ab. Viele Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz sind beispielsweise noch nicht profitabel und setzen auf zukünftige Einnahmen.

Auch Bitcoin bewegt sich derzeit weitgehend im Einklang mit Technologiewerten und gilt noch nicht als vollends stabile Wertanlage.

Wenn sich die wirtschaftlichen Aussichten verschlechtern, werden Anleger vorsichtiger. Sie reduzieren riskante Positionen und verlagern Kapital in sicherere Alternativen wie Gold oder defensive Aktien. Energieunternehmen profitieren in diesem Szenario hingegen von höheren Ölpreisen.

Die Auswirkungen können plötzlich sichtbar werden. Während der Corona-Krise 2020 verlor Bitcoin in kurzer Zeit mehr als die Hälfte seines Wertes, als die Panik an den Märkten um sich griff.

Ölkrise der 70er Jahre als Warnung

Eine ähnliche Situation trat in den 1970er Jahren auf. Durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten wurde die Ölversorgung stark eingeschränkt. Der Ölpreis vervierfachte sich in kurzer Zeit.

Dies führte zu einer Kombination aus hoher Inflation und wirtschaftlichem Rückgang, auch als Stagflation bekannt.

Die Folgen waren erheblich. Unternehmen sahen sich steigenden Kosten gegenüber, Konsumenten hatten weniger Geld zur Verfügung und die Aktienmärkte fielen stark. Gleichzeitig setzten Investoren auf Gold, das in dieser Phase erheblich an Wert gewann.

IEA warnt vor größter Störung aller Zeiten

Die Internationale Energieagentur (IEA) schlägt Alarm wegen der aktuellen Lage auf dem Ölmarkt. Laut der Organisation handelt es sich um eine der größten Störungen aller Zeiten.

Da das Angebot nicht schnell erhöht werden kann, liegt der Fokus auf der Reduzierung des Verbrauchs.

Die IEA rät unter anderem, häufiger von zu Hause aus zu arbeiten, weniger zu fahren und vermehrt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Zudem plädiert die Organisation für niedrigere Geschwindigkeiten auf Autobahnen, um den Kraftstoffverbrauch sofort zu senken.

Darüber hinaus werden Haushalte aufgefordert, bewusster mit ihrem Energieverbrauch umzugehen.

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