Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Der Konflikt mit Iran sorgt nicht nur für Spannungen auf dem Ölmarkt, sondern beginnt auch, einen viel grundsätzlicheren Teil des Finanzsystems zu belasten: den Markt für US-Staatsanleihen.
Laut Eric Wallerstein von der Clocktower Group muss die US-Notenbank, die Federal Reserve (Fed), daher aktiv eingreifen, um größeren Schaden zu vermeiden.

Die US-Regierung verkauft kontinuierlich Staatsanleihen, um sich zu finanzieren. Normalerweise besteht eine hohe Nachfrage, da diese Anleihen als sicher gelten. Doch die jüngsten Auktionen verliefen auffällig schwach.
Das bedeutet schlicht: Investoren sind weniger interessiert an US-Staatspapieren.

Den Analysen zufolge liegt das auch an dem Konflikt in Iran. Öl exportierende Länder und mit ihnen verbundene Investoren spielen seit Jahren eine bedeutende Rolle bei der Finanzierung der USA.
Geraten ihre Einnahmen durch Krieg, Schäden an der Energieinfrastruktur oder Störungen in der Straße von Hormus unter Druck, könnten sie gezwungen sein, US-Anleihen zu verkaufen, um an Dollar zu gelangen.
Wenn große ausländische Akteure weniger US-Staatsanleihen kaufen oder sogar verkaufen, hat das einige wesentliche Folgen:
Das war auch während der Coronakrise zu beobachten, als öl-exportierende Länder Anleihen verkauften, um schnell an Bargeld zu kommen.
Während der Pandemie initiierte die Fed ein Notprogramm, die sogenannte FIMA-Repo-Fazilität. Damit konnten ausländische Zentralbanken temporär Dollar von der Fed leihen, indem sie ihre US-Staatsanleihen als Sicherheiten einbrachten.
Die Idee war simpel: Wenn Akteure schnell Dollar benötigen, müssen sie ihre Anleihen nicht sofort auf den Markt werfen. Das verhindert Panik und stabilisiert den Anleihenmarkt.
Anstatt die Anleihen zu verkaufen, wurden sie bei der US-Notenbank hinterlegt.
Warum sollte dieses System jetzt nicht auch funktionieren? Früher hielten vor allem ausländische Zentralbanken viele US-Staatsanleihen, mittlerweile liegen sie verstärkt bei privateren, aber oft noch staatsnahen Akteuren wie Staatsfonds und ausländischen Pensionskassen.

Genau diese Akteure haben jedoch keinen direkten Zugang zu solch einem Auffangnetz der Fed. Das während der Pandemie eingerichtete System steht diesen Akteuren nicht zur Verfügung.
Wallersteins Lösungsvorschlag ist, dass die Fed ihr Notfallprogramm ausweitet. Nicht nur Zentralbanken, sondern auch bestimmte große ausländische institutionelle Investoren sollten temporär Dollar gegen US-Staatspapiere leihen können.
Laut Wallerstein könnte dies drei Ziele gleichzeitig fördern:
Die Analyse läuft auf eine zentrale Botschaft hinaus: Die Fed sollte nicht nur über Zinsänderungen nachdenken. Zuerst muss die Notenbank sicherstellen, dass der US-Anleihenmarkt reibungslos funktioniert.
Wenn der Konflikt in Iran zu neuer Stress auf dem Anleihenmarkt führt, könnten die Folgen weit größer sein als nur ein höherer Ölpreis.
Das könnte letztlich wichtiger sein als Zinserhöhungen oder -senkungen für Bitcoin (BTC), Aktien, Gold und Silber.
Der Präsidentenzyklus deutet auf mehr Unruhe für den S&P 500 hin. Was bedeutet das für Anleger in Richtung der Zwischenwahlen?
Google hält schätzungsweise SpaceX-Aktien im Wert von 100 Milliarden Dollar. Beim geplanten Börsengang im Juni könnte der Wert des Anteils stark ansteigen.
Amazon übernimmt Globalstar und attackiert Starlink. Dieser Deal könnte den Wettbewerb um Satelliteninternet und mobile Reichweite weltweit verändern.
Der ehemalige Goldman Sachs-Analyst Dom Kwok sagt voraus, dass XRP bis 2030 auf 1.000 Dollar ansteigen könnte. Dies entspräche einem Anstieg von über 74.000 Prozent.
Wie realistisch ist ein Anstieg von XRP auf 3 Dollar in diesem Quartal? ChatGPT analysierte die Chancen und entwirft drei mögliche Szenarien.
Ein Analyst benennt drei Katalysatoren, die den XRP-Kurs in den kommenden Monaten deutlich antreiben könnten: X-Money, eine Carry-Trade-Umkehr und der CLARITY Act.