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Die Welt steht vor einer beispiellosen Energiekrise aufgrund des Krieges im Nahen Osten, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA) und spricht von der größten Störung auf dem Ölmarkt aller Zeiten.
Blockaden in der Straße von Hormus legen einen wichtigen Teil der weltweiten Ölversorgung lahm. Regierungen und Bürger erhalten daher dringende Empfehlungen, Energie zu sparen.
Laut der IEA können einfache Maßnahmen, wie das Arbeiten von zu Hause und weniger Autofahrten, helfen, den Druck auf den Energiemarkt zu verringern. Gleichzeitig steigen die Preise für Kraftstoffe weltweit rapide, was Haushalte und Unternehmen direkt betrifft.
Das Zentrum der Krise liegt in der Straße von Hormus. Normalerweise fließt hier ein erheblicher Teil des weltweiten Öls hindurch. Die Blockaden haben diese Versorgung nahezu zum Erliegen gebracht.
Die Spannungen in der Region nehmen weiter zu durch Angriffe auf Energieanlagen in Ländern wie Iran, Katar und Saudi-Arabien. Wichtige Gasfelder und Raffinerien sind ins Visier geraten, was die Unsicherheit auf dem Energiemarkt weiter verstärkt.
Die Folgen sind unmittelbar sichtbar. Die Ölpreise sind in kurzer Zeit stark gestiegen und liegen inzwischen deutlich über der Schwelle von 100 Dollar pro Barrel. Auch Diesel, Kerosin und Gas verteuern sich schnell.
Die IEA schlägt eine Reihe konkreter Maßnahmen vor, um den Energieverbrauch schnell zu senken. Der Fokus liegt dabei auf dem Verhalten von Verbrauchern und Unternehmen.
Die Organisation empfiehlt, häufiger von zu Hause zu arbeiten, um den Pendelverkehr zu reduzieren. Auch wird aufgerufen, verstärkt den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen statt das Auto.
Darüber hinaus plädiert die IEA für niedrigere Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen. Eine Reduzierung um mindestens zehn Kilometer pro Stunde kann den Kraftstoffverbrauch direkt senken. Weitere Maßnahmen sind Fahrgemeinschaften, effizienteres Fahren und weniger Flüge, wo Alternativen verfügbar sind.
Haushalten wird geraten, auf elektrisches Kochen umzusteigen, um die Gasnachfrage zu senken.
Regierungen versuchen, die Auswirkungen der Krise zu begrenzen. So haben die IEA-Mitgliedsstaaten gemeinsam hunderte Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven freigegeben. Das ist der größte Eingriff der Organisation bisher.
Dennoch reicht das laut Experten nicht aus. Die Störung der Versorgung ist einfach zu groß, um sie vollständig durch zusätzliches Angebot aufzufangen. Daher liegt der Fokus jetzt auch auf der Senkung der Nachfrage.
Die wirtschaftlichen Folgen beginnen sich bereits abzuzeichnen. Treibstoffpreise erreichen Rekordniveaus und belasten die Kaufkraft. Gleichzeitig warnen Banken, dass das Wirtschaftswachstum in mehreren Sektoren durch den Konflikt unter Druck gerät.
Auch die Industrie muss laut IEA mitziehen. Fabriken können in einigen Fällen auf alternative Brennstoffe umsteigen, um den Druck auf die Gasvorräte zu verringern.
Die Lage bleibt vorerst unsicher. Solange die Straße von Hormus nicht vollständig geöffnet und beschädigte Infrastruktur nicht repariert ist, bleibt der Energiemarkt anfällig.
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