Der Rückgang von über 13 Prozent, den Bitcoin am vergangenen Wochenende erlebte und der gestern Abend plötzlich fortgesetzt wurde, scheint die Händler auf dem Optionsmarkt der digitalen Währung nicht zu beunruhigen.
Dort sind meistens Profis zu finden, die offenbar an solche Rückgänge gewöhnt sind. Während Menschen auf dem Spotmarkt derzeit fliehen, bleiben die Profis scheinbar gelassen.
Options-Händler bleiben optimistisch bezüglich Bitcoin
Daten von Laevitas zeigen, dass Options-Händler derzeit weiterhin optimistisch bezüglich der Bitcoin-Kursentwicklung sind. Um zu bestimmen, inwiefern dies der Fall ist, muss man die Prämie auf Bitcoin-Futures heranziehen.
Wenn es zwischen 5 und 10 Prozent kostet, Bitcoin-Futures zu halten, spricht man üblicherweise von einem neutralen Markt. Derzeit jedoch liegt die Bewertung weit über 10 Prozent.

So lässt sich sagen, dass die Optionsmärkte derzeit noch positiv über den zukünftigen Kursverlauf von Bitcoin denken. Der Prozentsatz beginnt zu sinken, aber es herrscht momentan noch immer Optimismus.
Die Daten zeigen sogar, dass die Korrektur auf 61.500 Dollar wenig Auswirkungen auf das Sentiment in diesem Markt hatte. Investoren bleiben ruhig und zahlen weiterhin eine Prämie von mehr als 10 Prozent für ihre Long-Positionen auf Bitcoin.
Hat Bitcoin als Wertspeicher versagt?
Nachdem Bitcoin am 14. März den bisherigen Höchststand von 73.800 Dollar erreicht hatte, ist es der Kryptowährung nicht gelungen, das positive Momentum wiederzugewinnen.
Das Narrativ von Bitcoin als das „digitale Gold“ beginnt langsam Risse zu zeigen. Während Gold gerade eine fantastische Zeit erlebt und derzeit nahe einem Allzeithoch liegt, kann das für Bitcoin nicht behauptet werden.
Auffällig ist auch, dass Gold während der Gerüchte über den Iran-Angriff auf Israel anstieg, während Bitcoin gerade damit Probleme hatte.
Solche Kursbewegungen bestätigen laut dem Analysten Tom Linn, dass Investoren Bitcoin zumindest nicht als Wertspeicher oder sicheren Hafen wie Gold betrachten.
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