Das Metropolitan Museum of Art (Met) plant, 550.000 Dollar an Spenden zurückzugeben, die es von der mittlerweile gefallenen Krypto-Börse FTX erhalten hat. Wenn Sie bereits seit einiger Zeit in der Branche tätig sind, dann haben Sie sicherlich nicht verpasst, dass das FTX von Sam Bankman-Fried im November 2022 auf spektakuläre Weise implodierte und unterging.
Seitdem haben bereits viele Parteien Spenden von der Börse zurückgegeben, einschließlich dieses amerikanischen Museums.
Gut für die Gläubiger
Dies ist wieder gute Nachrichten für die Gläubiger, denn die Rückgabe dieser Beträge bedeutet, dass die Konkursmasse wächst. Natürlich ist ein Betrag von 550.000 Dollar im Vergleich zu einer Konkursmasse von mehreren Milliarden Dollar nicht mega interessant.

In einem offiziellen Gerichtsdokument (siehe Bild) bestätigt das ‚Met‘, dass sie die Spenden zurückgeben wollen. Das Museum erhielt die Zahlung in zwei Teilen. Der erste Teil von 300.000 Dollar wurde im März 2022 gezahlt und die nächsten 250.000 Dollar kamen zwei Monate später im Mai.
Die Gläubiger haben Glück mit dieser Angelegenheit, denn es könnte durchaus sein, dass ein Museum wie das Met solche Beträge überhaupt nicht entbehren kann. Schließlich ist es schon einige Zeit her, dass sie dieses Kapital von FTX erhalten haben.
Wie steht es um Bankman-Fried?
Was Bankman-Fried betrifft, gibt es wenig Neues zu berichten. Der gefallene CEO von FTX wartet derzeit auf sein Gerichtsverfahren, das erst im Oktober dieses Jahres beginnen wird. Bis dahin lebt er in ‚Hausarrest‘ im Haus seiner Eltern.
So kann er zumindest die nächsten Monate noch unter Familie und Freunden verbringen. Sobald er verurteilt wird, ist es noch ungewiss, ob er jemals wieder das Tageslicht sehen wird.
Bankman-Fried hat so viele Menschen um so viel Geld betrogen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass er danach jemals wieder frei kommt. Aber es sind schon verrücktere Dinge in der Welt passiert. In diesem Sinne müssen wir abwarten und sehen.
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