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NEAR Protocol (NEAR) gehört erneut zu den größten Gewinnern am Kryptomarkt. Der Token stieg in den letzten 24 Stunden um etwa 15 Prozent auf 2,80 Dollar und setzt damit den starken Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Seit Ende April hat sich der Kurs von NEAR sogar mehr als verdoppelt.
Hinter der Rally steht vor allem der Erfolg von NEAR Intents, einem System, das es Nutzern erleichtert, Transaktionen zwischen verschiedenen Blockchains durchzuführen.
Statt selbst komplizierte Schritte auszuführen, müssen Nutzer nur angeben, was sie erreichen wollen. Zum Beispiel den Tausch von USDC auf Ethereum zu SOL auf Solana. Externe Parteien, sogenannte Solver, übernehmen dann automatisch die technische Abwicklung im Hintergrund.
Laut Analysten senkt das die Hürde für Cross-Chain-Transaktionen erheblich, was das Interesse am NEAR-Ökosystem weiter ankurbelt.
Das schnelle Wachstum von NEAR Intents zeigt sich mittlerweile auch in den Zahlen. Laut Daten von DefiLlama hat das System bereits mehr als 19 Milliarden Dollar an Handelsvolumen verarbeitet und über 32 Millionen Dollar an Einnahmen generiert.
Damit steht NEAR erneut im Rampenlicht, nachdem der Token monatelang relativ ruhig geblieben war.
Die Rally erhielt zudem zusätzlichen Schwung, nachdem Arthur Hayes, Mitbegründer der Kryptobörse BitMEX, NEAR zusammen mit Hyperliquid (HYPE) und Zcash (ZEC) als die „heilige Dreifaltigkeit“ des Kryptomarktes bezeichnete.
Hayes erklärte, dass der Aufstieg dieser Projekte noch lange nicht vorbei sei. Seine Aussagen sorgten erneut für zusätzliche Aufmerksamkeit rund um NEAR bei Händlern und privaten Anlegern.
NEAR erlebte bereits Anfang des Monats einen starken Aufschwung, als Investoren wieder verstärkt in KI- und Infrastrukturtokens innerhalb des Kryptobereichs investierten. Seitdem scheint auch das Interesse von größeren Investoren zuzunehmen.
Das zeigt sich unter anderem im europäischen Bitwise NEAR Staking-ETP, in dem mittlerweile etwa 40 Millionen Dollar investiert sind. Allein in der vergangenen Woche flossen dort rund 7 Millionen Dollar zusätzlich hinein.
Anleger blicken zudem auf ein wichtiges Netzwerk-Upgrade, das im Juni geplant ist. Dabei führt NEAR das sogenannte Dynamic Resharding ein, eine Technik, bei der sich das Netzwerk automatisch aufteilt, sobald die Aktivität zunimmt.
Diese Anpassung soll sicherstellen, dass Transaktionen auch in Stoßzeiten schneller verarbeitet werden können, ohne dass die Kosten oder Verzögerungen stark ansteigen.
Trotz der starken Rally der letzten Wochen notiert NEAR noch immer deutlich unter seinem Rekordniveau aus dem Jahr 2022, als der Kurs kurzzeitig in Richtung 20 Dollar stieg.
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