In einem schockierenden Fall wurde Adam Iza, der Besitzer der Kryptoplattform Zort, in Los Angeles wegen groß angelegtem Kryptobetrug, Steuerhinterziehung und Bestechung von Polizisten angeklagt.
Das FBI enthüllte diese Anschuldigungen in Dokumenten, die am 23. September bei einem Bundesgericht eingereicht und am 26. September veröffentlicht wurden.
Luxusleben und Betrugspraktiken
Laut der Anklage sammelte Iza Millionen von Dollar durch leere Gesellschaften, mit denen er einen luxuriösen Lebensstil finanzierte, ohne die Einnahmen bei der Steuerbehörde anzugeben. Zwischen 2020 und 2022 soll er auf verschleierte Weise Dutzende Millionen Dollar abgezweigt haben.
Bestechung von Polizeibeamten
Iza wird außerdem beschuldigt, monatlich 280.000 US-Dollar an Beamte des Los Angeles Sheriff’s Department (LASD) gezahlt zu haben, um unrechtmäßige Durchsuchungsbefehle zu erlassen und Zugang zu vertraulichen Polizeidaten zu erhalten. Die erhaltenen Informationen soll er genutzt haben, um ein mutmaßliches Opfer, bekannt als „E.Z.“, zu bedrohen und zur Herausgabe eines Laptops mit Kryptowährung zu zwingen.
Einschüchterung und Drohungen
E.Z. behauptet, Opfer einer Einschüchterungskampagne gewesen zu sein, bei der er Drohnachrichten mit sensiblen Informationen aus Polizeidatenbanken erhielt, darunter Fotos von seiner Familie und seinem Auto. Zudem soll Iza laut einem beauftragten Privatdetektiv vertrauliche Polizeidokumente, einschließlich manipulierten Durchsuchungsbefehlen, verwendet haben, um E.Z. einzuschüchtern.
Jahrelanger Betrug und Korruption
Zwischen 2020 und 2022 soll Iza über sein Kryptounternehmen Zort und andere Firmen insgesamt fast 200.000 US-Dollar an Bestechungsgeldern an die LASD-Beamten gezahlt haben. Ihm wird nun Verschwörung, Steuerhinterziehung und das Verschleiern von Millionen an Einnahmen vorgeworfen.
Dieser Fall unterstreicht die Anfälligkeit des Kryptomarktes für Betrug, Korruption und kriminelle Aktivitäten, bei denen sogar Strafverfolgungsbehörden involviert sind.
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