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Während sich der Bitcoin-Kurs von der großen Korrektur erholt, die auf den Handelskrieg von Donald Trump folgte, werden immer mehr Analysten bullish. Zu ihnen gehört auch Marcel Pechman, der regelmäßig für Cointelegraph schreibt, und nun behauptet, dass Bitcoin im Mai ein neues Allzeithoch erreichen könnte.
Obwohl Marcel Pechman in seinem Artikel keine klare Begründung für die potenziellen neuen Kursrekorde für Bitcoin liefert, scheint er auf den Unterschied zwischen Privatpersonen und institutionellen Investoren hinzuweisen.
Und nicht auf die tatsächlichen Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von Investoren, sondern auf den Unterschied im Sentiment, das jetzt vorhanden ist. Während Privatpersonen ihre Bitcoins derzeit verkaufen oder nicht mega bullish sind, sieht Pechman, dass institutionelle Akteure groß einkaufen.
So weist er unter anderem auf die Bitcoin ETFs hin, die in den letzten fünf Handelstagen einen Zufluss von 3,1 Milliarden Dollar verzeichnen konnten.
Obwohl das extrem positiv für Bitcoin ist, bleibt es noch die Frage, inwieweit institutionelle Investoren dafür verantwortlich waren. Schließlich ist es auch für Privatpersonen möglich, die Spot Bitcoin ETFs zu kaufen, und die historischen Daten zeigen, dass sie dies auch in großer Zahl tun.
Dabei gibt es derzeit auch negative Signale für Bitcoin, die eher auf einen kleinen Rückgang des Kurses hindeuten würden.
So sahen wir am 26. Mai, dass es stark negative Funding Rates auf dem Derivatemarkt für Bitcoin gab. „Das ist höchst ungewöhnlich für Bullenmärkte und deutet darauf hin, dass es viele Verkäufer gibt,“ so Marcel Pechman in einem Kommentar zur untenstehenden Grafik.

Inzwischen sind die Funding Rates wieder leicht positiv, aber immer noch nicht in ausreichendem Maße, um von dem Beginn eines neuen Bullenmarktes zu sprechen.
Gleichzeitig ist es bemerkenswert, dass die Korrelation zwischen dem S&P 500 und dem Bitcoin-Kurs in letzter Zeit stark abgenommen hat. Derzeit liegt die 30-Tage-Korrelation zwischen den beiden bei 29% und damit weit unter den 60%, die wir von März bis Mitte April dieses Jahres sahen.

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