Der XRP-Kurs schoss gestern wie eine Rakete in die Höhe, nachdem Donald Trump am Sonntag seine Strategic Crypto Reserve ankündigte, zu der auch die Nummer drei des Marktes gehören soll. Während der Kurs gestern noch um über 20 % zulegte, steht heute ein Minus von 17,55 % auf dem Tableau, und XRP wird derzeit für 2,30 US-Dollar gehandelt.
Den Daten zufolge sind es vor allem Wale, die momentan ihre XRP verkaufen.
Wale verkaufen Rekordmengen an XRP
Es scheint, als hätten Wale die Ankündigung von Trump vor allem als günstigen Verkaufszeitpunkt genutzt. Zwischen den Kursen von 2 und 3 US-Dollar war in den vergangenen Wochen eine erhöhte Verkaufsaktivität vermögender XRP-Investoren zu beobachten, wie CryptoQuant-Gründer Ki Young Ju berichtet.

Obwohl eine solche Aktivität auch auf große Käufer hinweisen könnte, geht Ki Young Ju davon aus, dass sich XRP derzeit in einer Distributionsphase befindet. Diese Phase ist in der Regel nicht von steigenden Kursen geprägt, da es sich dabei um eine Marktperiode handelt, in der Großinvestoren ihre Bestände schrittweise abstoßen.
Meistens geschieht dies während eines Aufwärtstrends, um Gewinne aus der ursprünglichen Investition mitzunehmen.

Die obige Grafik zeigt deutlich, dass Wale derzeit enorme Mengen an XRP verkaufen.
XRP gerät unter 2,50 US-Dollar unter Druck
Trotz der jüngsten Rallye konnte XRP laut dem pseudonymen Analysten Dom seinen All-Time High Volume-Weighted Average Price von 2,70 US-Dollar nicht halten.
Damit sich eine nachhaltige Rallye für XRP entwickeln kann, ist es laut Dom entscheidend, dass das Projekt über der Marke von 2,50 US-Dollar bleibt. Doch genau das ist momentan nicht der Fall, weshalb XRP wahrscheinlich in Schwierigkeiten steckt.
Diese Probleme betreffen allerdings nicht nur XRP. Fast der gesamte Finanzmarkt notierte gestern im Minus. Der Nasdaq verlor 2,20 %, und der S&P 500 gab um 1,76 % nach.
Ein großer Verlierer war beispielsweise Nvidia, dessen Kurs um 8,69 % einbrach. Die allgemeinen Verluste sind wahrscheinlich auf Sorgen um die wirtschaftliche Lage in den USA zurückzuführen, wodurch Investoren zunehmend in Staatsanleihen flüchten.
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