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Der Bitcoin-Kurs hält sich vorerst über der Marke von 59.000 Dollar, steht damit aber auf wackligem Fundament. Verliert der Coin dort die Unterstützung, steigt das Risiko eines tieferen Rückgangs deutlich. Entscheidend sind nun neue Signale zum Krieg mit Iran und zu den Renditen US-Staatsanleihen.

Während Bitcoin (BTC) um Stabilität ringt, wollen die Vereinigten Staaten und Iran am Dienstag einen neuen Anlauf für Friedensgespräche unternehmen.
Donald Trump erklärte, Iran habe um ein Treffen gebeten. Es soll in Doha, der Hauptstadt Katars, stattfinden, wie der Präsident der Vereinigten Staaten mitteilte.
Die positiven Signale folgen auf ein Wochenende, an dem die Vereinigten Staaten und Iran noch gegenseitige Angriffe verzeichneten. Der Ölmarkt zeigt sich davon bislang kaum beeindruckt.

Die Ölpreise notieren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung weiter bei rund 70 Dollar und damit ungefähr auf dem Niveau von vor Kriegsbeginn. Für die Inflation stellen sie damit derzeit zumindest theoretisch kein Risiko dar.
Neben Öl stehen in dieser Woche auch die US-Zinsen im Mittelpunkt. Seit der restriktiven Zinssitzung der US-Notenbank Anfang des Monats haben der Dollar zugelegt und die kurzfristigen Renditen bleiben leicht erhöht.
Bitcoin scheint darunter weiterhin zu leiden, während sich die Aktienmärkte bereits etwas erholen. Offen ist allerdings, wie weit diese Erholung unter den aktuellen Bedingungen tragen kann.
Das dürfte unter anderem von den Arbeitsmarktdaten abhängen, die in dieser Woche anstehen. Sie werden mitbestimmen, ob die US-Notenbank mehr oder weniger Spielraum für Zinserhöhungen erhält.
Der Markt rechnet vorerst jedoch weiterhin mit etwas mehr als einer Zinssenkung der US-Notenbank im Jahr 2026. Bitcoin tut sich mit diesem Umfeld noch schwer.
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