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Der Bitcoin-Kurs schoss am Sonntag auf ein neues Allzeithoch von über 125.000 US-Dollar. Danach kam es zu einer kleinen Korrektur, und aktuell startet Bitcoin bei 123.500 US-Dollar in die Woche. Kann der Kurs in dieser Woche erneut ausbrechen und auf deutlich höhere Niveaus steigen?
Theoretisch ist das makroökonomische Umfeld für Bitcoin günstig. Die finanziellen Bedingungen bleiben sehr positiv, und das Fundament für den Bullenmarkt der Digitalwährung erscheint nach wie vor sehr solide.
In dieser Woche stehen kaum bis gar keine wichtigen Konjunkturdaten an. Am Mittwoch erhalten wir das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank.

Diese können mitunter zusätzliche Klarheit zur Zinspolitik bringen, doch zuletzt gab es viele Reden von Notenbankern, sodass das wahrscheinlich wenig Neues liefern wird.
Am Freitag steht zudem das Verbrauchervertrauen an. Auch das dürfte Bitcoin kaum im Weg stehen, auf Basis des aktuellen Makro-Umfelds höhere Kurse anzusteuern.
Viel wichtiger wird der Inflationsbericht am Mittwoch, dem 15. Oktober, sein; den bekommen wir jedoch erst in gut anderthalb Wochen.
In der vergangenen Woche gab es aus Japan eine positive Überraschung für Bitcoin. Sanae Takaichi gewann dort die Wahlen und gehört zu einer Gruppe von Politikern, die – ähnlich wie Donald Trump – stark für die Ankurbelung der Wirtschaft eintreten.
In der Vergangenheit argumentierte Takaichi mehrfach, Japan solle sich nicht darauf fokussieren, die öffentlichen Finanzen auf Kosten des Wirtschaftswachstums unter Kontrolle zu bringen.
Japan ist eine der größten Volkswirtschaften der Welt und scheint sich nun den Vereinigten Staaten in der Idee anzuschließen, die Wirtschaft schneller wachsen zu lassen als die Schulden.
Das dürfte theoretisch für einen strukturellen Inflationsauftrieb sorgen und mehr Kapital ins Finanzsystem spülen – positiv für den Bitcoin-Kurs. Nach ihrem Wahlsieg sprang Bitcoin am Wochenende ebenfalls auf ein Allzeithoch.
So etwas kann Zufall sein, doch die Wahrscheinlichkeit ist gering.
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