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Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten 24 Stunden erneut deutlich gefallen. Mit einem Rückgang von über 1 Prozent notiert der Kurs nun bei 62.689 Dollar. Der Abwärtsdruck scheint weiterhin auf die gestiegenen Anleiherenditen und den stärkeren US-Dollar zurückzuführen zu sein.

Obwohl der Bitcoin-Kurs innerhalb von 24 Stunden gefallen ist, verzeichnen wir im Vergleich zum gestrigen Tiefpunkt einen Anstieg der digitalen Währung. Damit scheint sich der Markt nach der gestrigen Verkaufswelle etwas zu stabilisieren.
Diese Verkaufswelle beschränkte sich übrigens nicht nur auf Bitcoin (BTC) und Krypto. Die drohende stärkere Aufwertung des US-Dollars traf auch die globalen Börsenindizes hart.
Besonders Technologieaktien hatten gestern zu kämpfen. Heute scheinen sich die Verluste etwas zu erholen. Der südkoreanische Kospi, der gestern stark getroffen wurde, hat sich in den letzten Stunden bereits etwas erholt.
Nun wartet man jedoch vor allem auf Donnerstag. Dann wird der PCE-Index veröffentlicht, das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Besonders die Kernvariante davon wird von Bedeutung sein.
Sie wird zeigen, inwieweit die Inflation im Dienstleistungssektor in den USA zu einem Problem wird. Das könnte darüber entscheiden, ob es in diesem Jahr zu Zinserhöhungen durch die US-Notenbank kommt oder nicht.
Das verspricht eine sehr wichtige Inflationsveröffentlichung zu werden, sowohl für Bitcoin als auch für den Rest des Finanzmarktes.
Während sich der Fokus des Finanzmarktes hauptsächlich auf KI-Aktien richtet, scheint Bitcoin vorsichtig einen Boden in diesem Bärenmarkt zu bilden.
In der nachfolgenden Grafik sehen wir zwei Faktoren, die Bitcoin momentan unterstützen. Erstens findet Bitcoin Unterstützung auf dem 200-Wochen-Durchschnitt bei 62.458 Dollar.
Auch jetzt sehen wir, dass die Bullen Widerstand leisten, sobald der Kurs unter dieses Niveau zu fallen droht.

Zweitens bildete Bitcoin kürzlich einen tieferen Tiefpunkt, doch der Relative Strength Index (RSI) im unteren Panel tat dies nicht.
Das bedeutet, dass der Kurs zwar unter das vorherige Tief von Februar 2026 fiel, das Verkaufsdruck allerdings schwächer war.
Üblicherweise ist das ein positives Signal, das als bullische Divergenz bezeichnet wird. Leider wurde dies im Tageschart noch nicht bestätigt. Dort ist diese Entwicklung noch nicht zu beobachten.
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