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Der Bitcoin-Kurs startet stark in die neue Handelswoche. Innerhalb der letzten 24 Stunden verzeichnete er einen Anstieg von rund 3 Prozent und liegt nun wieder über 69.000 Dollar. Dieser Anstieg erfolgte trotz der drastischen Drohungen Donald Trumps gegen Iran, die nicht ohne Reaktion blieben.

Donald Trump hat Iran bis Mittwoch um 02:00 Uhr deutscher Zeit gegeben, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Sollte das nicht geschehen, werde er die entscheidende Energieinfrastruktur und Brücken des Landes bombardieren.
„So etwas habt ihr noch nie erlebt!!! Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Idioten, sonst lebt ihr bald in der Hölle. Wartet es nur ab! Allah sei gepriesen“, schrieb Trump kürzlich auf Truth Social.
In diesem Zusammenhang scheint sich der Konflikt auf einen Höhepunkt zuzubewegen. Die Ölpreise stiegen durch diese Äußerungen erneut an, doch bemerkenswerterweise zeigen auch die Finanzmärkte positive Reaktionen. Bitcoin konnte einen Kursanstieg verzeichnen, ebenso sind die Aktien-Futures derzeit im Plus.
Iran zeigt sich unbeeindruckt. Der Oberkommandierende der Armee erklärte, dass „die Tore der Hölle“ geöffnet würden, falls die USA und Israel tatsächlich Irans Energieinfrastruktur angreifen. Daraus lässt sich schließen, dass die Friedensverhandlungen noch nicht reibungslos verlaufen.
Obwohl diese Kriegsrhetorik nicht auf eine schnelle Einigung hindeutet, zeigte sich Trump am Sonntag im Gespräch mit Fox News hoffnungsvoll. Er sagte einem Reporter des Nachrichtenportals, dass Iran „jetzt verhandelt“ und es bereits am Montag zu einer Einigung kommen könnte.
„Wenn sie nicht bald eine Einigung erzielen, erwäge ich, alles in die Luft zu jagen und das Öl zu stehlen“, so der US-Präsident laut Fox News.
Außerdem würde er nun Waffen an Fraktionen innerhalb Irans liefern, die gegen die herrschende Regierung aufbegehren. Dadurch entstehe auch innerhalb Irans eine Art Bürgerkrieg. Für Bitcoin und andere risikoreiche Anlagen, und natürlich für die Welt insgesamt, bleibt zu hoffen, dass bald eine Lösung gefunden wird.
Dieser Krieg ist für niemanden von Vorteil. Letztendlich benötigt die Welt Stabilität und Vertrauen, um voranzukommen. Davon ist derzeit keine Rede. In diesem Klima ist es praktisch unmöglich, einen nachhaltigen Anstieg für risikoreiche Anlagen zu realisieren.
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