Der Bitcoin-Kurs stieg heute Morgen auf 81.000 Dollar, während sich Iran und die Vereinigten Staaten im Nahen Osten erneut attackieren. Angesichts dieser Lage könnte man einen Rückgang des Bitcoin-Kurses erwarten, doch das Gegenteil ist der Fall. Der Bitcoin scheint derzeit wirklich den Weg nach oben einzuschlagen.

Waffenruhe zwischen USA und Iran erneut bedroht
Die fragile Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und Iran steht erneut unter erheblichem Druck. Laut den USA habe Iran Marschflugkörper auf amerikanische Kriegsschiffe und Handelsschiffe im Golf abgefeuert. Präsident Donald Trump erklärte zudem, dass amerikanische Truppen sieben iranische Boote „abgeschossen“ hätten.
Iran widerspricht dieser Darstellung. Ein iranischer Militärvertreter erklärte am Dienstag, dass zwei der betroffenen Boote zivile Frachtschiffe gewesen seien. Bei diesen amerikanischen Angriffen seien fünf Menschen ums Leben gekommen.
Die Spannungen konzentrieren sich vor allem auf die Straße von Hormus. Trump kündigte am Montag an, dass die USA Schiffe durch die Meerenge begleiten würden. Teheran reagierte darauf mit der Warnung, jedes Schiff anzugreifen, das versucht, die strategisch wichtige Wasserstraße zu passieren.
Die Straße von Hormus ist seit dem Ausbruch des Krieges gegen Iran Ende Februar größtenteils geschlossen. Die Ölpreise fielen im asiatischen Handel leicht, hielten jedoch den Großteil ihres vorherigen Anstiegs. Damit berücksichtigt der Markt weiterhin eine mögliche langfristige Störung einer der wichtigsten Energierouten der Welt.
Wichtige Woche für Bitcoin
Unabhängig vom Iran-Konflikt steht auch eine bedeutende Woche für Bitcoin (BTC) an, basierend auf dem wirtschaftlichen Kalender. Diese Woche konzentrieren sich die wirtschaftlichen Daten auf den US-Arbeitsmarkt.
Heute erhalten Anleger den JOLTS Job Openings-Bericht. Die Anzahl der offenen Stellen ist dabei die wichtigste Kennzahl. Zudem steht heute Nachmittag der ISM Services PMI auf dem Programm.
Dies ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des US-Dienstleistungssektors, der für über 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Vereinigten Staaten verantwortlich ist.
Am Freitag endet die Woche mit den Non Farm Payrolls (Beschäftigungswachstum), der Arbeitslosenquote, dem Lohnwachstum und dem Verbrauchervertrauen. So erhalten wir ein relativ vollständiges Bild der US-Wirtschaft und des Arbeitsmarktes, was wiederum entscheidende Hinweise für die Zinspolitik der Zentralbank geben kann.
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