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Der Bitcoin-Kurs bewegt sich in den letzten 24 Stunden nahezu seitwärts. Damit hält sich Bitcoin (BTC) besser als die US-Börsenfutures, die heute unter Druck stehen. Bemerkenswert ist dies angesichts positiver Signale aus Iran über die Verhandlungen mit den USA und der abnehmenden Spannungen rund um die Militäreinsätze im Libanon.

Iran berichtet von „erheblichen Fortschritten“ in den Verhandlungen mit den USA über ein dauerhaftes Abkommen zur Beendigung des Nahostkonflikts. Die Gespräche in der Schweiz konzentrieren sich besonders auf den Libanon, wo israelische Angriffe auf die Hisbollah die Diplomatie zwischen Washington und Teheran belasten.
Dies ist bedeutsam, da Iran zuvor gedroht hatte, die Straße von Hormus erneut zu schließen. Durch diese Seestraße fließen normalerweise etwa 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gaslieferungen. Eine erneute Schließung könnte die Energiepreise unmittelbar erhöhen und den Inflationsdruck verstärken.
Laut den Vermittlern Katar und Pakistan verlief die erste Gesprächsrunde konstruktiv. Ein Mechanismus soll geschaffen werden, um weitere Eskalationen im Libanon zu verhindern. Zudem spricht Iran über Ausnahmeregelungen für Öl- und petrochemische Exporte, freigegebene Guthaben und einen Wiederaufbauplan.
Für die Finanzmärkte sind das vorsichtig positive Nachrichten. Brent-Öl fiel auf weniger als 80 Dollar pro Barrel. Bitcoin (BTC) konnte davon jedoch noch nicht wirklich profitieren. Die Lage bleibt fragil. Solange kein endgültiges Abkommen vorliegt, bleibt Geopolitik eine bedeutende Unsicherheitsquelle für Öl, Inflation und Risikoinvestitionen.
Diese Woche richtet sich der Fokus nicht nur auf das Konfliktgeschehen zwischen Iran und den USA. Auch makroökonomische Daten rücken wieder in den Vordergrund. Letzte Woche stand vor allem die US-Notenbank und ihre relativ strenge Zinsentscheidung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh im Mittelpunkt.
Plötzlich wurde deutlich, dass die US-Notenbank für 2026 mit ein bis sogar zwei Zinserhöhungen rechnet. Sie zeigen sich zunehmend besorgt über die Inflation. In diesem Zusammenhang steht ein interessanter Moment bevor.
Am Donnerstag dieser Woche wird der PCE-Preisindex veröffentlicht, das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Zudem steht die letzte Schätzung des Wirtschaftswachstums für das erste Quartal 2026 auf dem Programm.
Damit erhalten wir zwei wesentliche Datenpunkte, die für die Zinspolitik der US-Notenbank von Bedeutung sind und damit auch für Bitcoin.
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XRP-Anleger hoffen auf den Durchbruch, weil der US-Senat den Crypto Clarity Act womöglich schon bald auf die Tagesordnung setzt.
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