Der Bitcoin-Kurs ist im Vergleich zu vor 24 Stunden um etwa 0,5 Prozent auf das aktuelle Niveau von 81.200 Dollar gestiegen. Dennoch fehlt die Überzeugung und der Widerstand um die 82.000 Dollar bleibt stark. Gestern Abend bewegte sich Bitcoin noch in diesem Bereich, wurde jedoch erneut zurückgewiesen, ähnlich wie bereits seit Anfang Mai beobachtet.

Trump: Waffenstillstand mit Iran steht auf der Kippe
Der Grund für die erneute Zurückweisung von Bitcoin bei 82.000 Dollar könnte die jüngste Aussage von Donald Trump über Iran sein. Der Präsident der Vereinigten Staaten hat den Waffenstillstand mit Iran als ein Abkommen beschrieben, das „auf der Kippe steht“.
Er lehnte einen iranischen Gegenvorschlag für einen vorübergehenden Friedensdeal ab und bezeichnete die Reaktion Teherans als „inakzeptabel“ und „dumm“. Laut Trump ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Waffenruhe überlebt, sehr gering.
Die Spannungen drehen sich hauptsächlich um den Krieg mit Iran, die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und das nukleare Programm Teherans. Seit dem fragilen Waffenstillstand vom 8. April versuchen Vermittler, unter der Führung Pakistans, eine Einigung zu erzielen. Bisher sind die Differenzen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran jedoch zu groß geblieben.
Iran fordert unter anderem die Aufhebung der US-Sanktionen, das Ende des Krieges an allen Fronten und mehr Kontrolle über die Straße von Hormus. Washington hingegen erwartet, dass Iran sein nukleares Anreicherungsprogramm langfristig stoppt, Uranvorräte ins Ausland bringt und wichtige nukleare Anlagen abbaut. In dieser Hinsicht scheint bisher kaum Bewegung möglich.
Die Märkte reagierten sofort auf die steigenden Spannungen. Der Ölpreis stieg erneut in Richtung 105 Dollar pro Barrel, da die Straße von Hormus für die weltweite Energieversorgung entscheidend ist. Trump reist diese Woche nach China, wo er Präsident Xi Jinping voraussichtlich bitten wird, die Unterstützung für Iran weiter zu reduzieren.
Warsh erwartet schwieriger Start als neuer Fed-Vorsitzender
Kevin Warsh steht vor einem besonders schwierigen Start als neuer Vorsitzender der US-Notenbank (Federal Reserve). Der 56-jährige Finanzexperte, der von Donald Trump als Nachfolger von Jerome Powell nominiert wurde, soll voraussichtlich diese Woche vom US-Senat bestätigt werden. Er übernimmt die Führung in einer Zeit, in der die amerikanische Notenbank über den richtigen Kurs gespalten ist.
Die größte Herausforderung ist die Rückkehr des Inflationsdrucks durch den Iran-Krieg. Höhere Energiepreise haben die bevorzugte Inflationskennziffer der Fed auf 3,5 Prozent steigen lassen, deutlich über dem Ziel von 2 Prozent.
Gleichzeitig drängt Trump auf Zinssenkungen, was Warsh direkt zwischen politischem Druck und einem Inflationsbild, das eher Vorsicht verlangt, einklemmt.
Innerhalb der Fed wächst zudem der Widerstand gegen schnelle Zinssenkungen. Bei der letzten Zinssitzung hielt die Zentralbank die Zinsen zum dritten Mal in Folge konstant, aber es gab die meisten Gegenstimmen seit 1992. Verschiedene Fed-Gouverneure befürchten, dass die Schließung der Straße von Hormus und gestörte Lieferketten die Inflation länger hoch halten könnten.
Damit steht Warsh vor einer komplexen Aufgabe. Er muss nicht nur die Inflation unter Kontrolle halten und die Unabhängigkeit der Fed wahren, sondern auch ein gespaltenes Politikkomitee hinter seine Vision bringen. Dies wird besonders schwierig, da Powell vorerst als Fed-Gouverneur bleibt und innerhalb der Zentralbank weiterhin großen Respekt genießt.
In dieser Hinsicht steht Bitcoin (BTC) auf jeden Fall vor einer interessanten Zeit. Der Wechsel an der Spitze der US-Notenbank kann viel bewirken, aber die Frage bleibt, was Warsh alleine erreichen kann.
Chris findet verlorene Bitcoin aus dem Jahr 2011 wieder – Wert: 4,5 Millionen Dollar
Ein Brite glaubte, seinen Bitcoin-Bestand endgültig verloren zu haben. Fünfzehn Jahre später bekommt er nun doch ein Vermögen von 4,5 Millionen Dollar zurück.
Strive kauft Bitcoin in hohem Tempo und jagt Platz zwei
Das Bitcoin-Unternehmen Strive steht mit 23.156 Bitcoin auf Platz fünf und will noch in diesem Jahr auf Platz zwei vorrücken. Dafür müssen allerdings drei Dinge passen.
Krypto-Kurse unter Druck: Bitcoin rutscht ab, XRP und Solana verlieren fast 4 %
Bitcoin fällt nach dem starken Arbeitsmarktbericht aus den USA deutlich. XRP und Solana geraten noch stärker unter Druck. So steht der Markt aktuell da.
Meistgelesen
Analyst: XRP könnte die größte verpasste Chance unseres Lebens werden
Nach Einschätzung eines Krypto-Investors könnte XRP zur größten verpassten Chance unseres Lebens werden. Deshalb sind die Erwartungen so hoch.
Kryptoexperte erklärt, warum 1.000 XRP genügen könnten
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Nvidia erwartet Robotikmarkt von 50 Billionen Dollar: Fünf Aktien im Blick
Jensen Huang sieht rund um physische KI und humanoide Roboter einen riesigen Markt entstehen. Diese fünf Unternehmen könnten davon profitieren.
