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Das FBI warnt vor einem alarmierenden Anstieg von Betrügereien an Bitcoin-Geldautomaten in den Vereinigten Staaten. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Der Gesamtschaden übersteigt bereits 300 Millionen Dollar.
Polizeiaufnahmen zeigen, wie raffiniert dieser Betrug ist. In Florida konnten Beamte gerade noch verhindern, dass ein 80-jähriger Mann 15.000 Dollar über einen Krypto-Geldautomaten überwies. Der Betrüger gab sich als Beamter aus und verbot ihm aufzulegen. Solche Interventionen sind selten. In den meisten Fällen ist das Geld sofort unzugänglich.
Das FBI berichtet, dass die Zahl der Opfer im Jahr 2025 explosionsartig gestiegen ist. Besonders Staaten wie Florida und Kalifornien sind stark betroffen. Dort stehen viele Krypto-Geldautomaten in Geschäften wie Circle K und 7-Eleven, Orte mit wenig Überwachung, wo große Beträge schnell überwiesen werden können.
Betrug mit Krypto-Geldautomaten ist schwer rückgängig zu machen. Transaktionen werden sofort verarbeitet, und sobald das Geld in Kryptowährung umgewandelt ist, verschwindet es oft in ausländischen Wallets. Laut FBI stieg die Schadenssumme innerhalb eines Jahres um 33 Prozent.
Die Vorgehensweise der Betrüger ist auffallend konsistent. Opfer erhalten einen bedrohlichen Anruf, eine E-Mail oder ein Pop-up mit Warnungen über Identitätsdiebstahl, Bankbetrug oder Computerviren. Dann werden sie unter Druck gesetzt, schnell Bargeld in einen sogenannten sicheren Tresor einzuzahlen. Tatsächlich handelt es sich um einen gewöhnlichen Krypto-Geldautomaten.
Mehr als siebzig Prozent des gestohlenen Geldes stammt von Menschen über sechzig Jahren. Sie sind oft weniger vertraut mit digitalen Zahlungen und erkennen nicht, dass Krypto-Transaktionen unumkehrbar sind. Betrüger nutzen diese Schwachstelle aus, indem sie Angst und Zeitdruck einsetzen.
Weltweit gibt es fast 40.000 Krypto-Geldautomaten, oft an stark frequentierten Orten mit wenig Kontrolle. Bei kleineren Transaktionen sind die Identifikationsanforderungen gering, was sie für Kriminelle besonders attraktiv macht.
Die US-Behörden ergreifen inzwischen rechtliche Schritte. In Washington D.C. läuft ein Prozess gegen Athena Bitcoin, einen der größten Betreiber. Dem Unternehmen werden unzureichende Warnungen und extrem hohe Transaktionsgebühren von bis zu 25 Prozent vorgeworfen.
Auch Ladenmitarbeiter äußern ihre Bedenken. Sie sind oft die Einzigen, die Betrug bemerken, können jedoch wenig tun. Aufgrund langfristiger Verträge bleiben Krypto-Geldautomaten jedoch vorerst Teil des Straßenbildes.
Laut FBI ist zusätzliche Überwachung unverzichtbar. Ohne bessere Aufklärung und strengere Vorschriften bleibt diese Art von Betrug ein wachsendes Risiko, besonders für gefährdete ältere Menschen.
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