Eine kürzlich durchgeführte Studie der Universität Toronto und der Universität Miami zeigt, dass Menschen, die Kryptowährungen besitzen, häufiger bestimmte „dunkle“ Persönlichkeitsmerkmale aufweisen.
Diese Merkmale umfassen Narzissmus, Psychopathie und Sadismus. Die Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde, legt außerdem nahe, dass Krypto-Besitzer häufiger an Verschwörungstheorien und extreme politische Ideen glauben.
Die Untersuchung, die auf einer Umfrage unter 2.001 Amerikanern basiert, zeigt auch, dass Krypto-Besitzer in Eigenschaften wie Paranoia und einer Neigung zu Chaos höher punkten. Dies hat zu viel Diskussion geführt: Einige betrachten die Schlussfolgerungen als übertrieben, während andere die Studie nutzen, um ihre Kritik an Kryptowährungen zu untermauern.
Heftige Diskussionen
Der bekannte Ökonom Steve Hanke geht sogar so weit, Krypto-Anleger als „Psychopathen“ zu bezeichnen und behauptet, dass diese Persönlichkeitsmerkmale gut zur unvorhersehbaren Natur des Kryptomarktes passen. Seine Aussagen haben die Diskussion innerhalb der Krypto-Gemeinschaft weiter angeheizt. Während einige die Ergebnisse als unbegründet ablehnen, erkennen sich andere in den Schlussfolgerungen wieder.
Allerdings teilt nicht jeder diese Meinung. Billy Markus, einer der Gründer von Dogecoin, reagierte auf X (früher Twitter) mit den Worten: „Ich bin nicht einverstanden, und lassen Sie mich ausführlich erklären, warum ich Recht habe“, womit er deutlich seine Ablehnung gegenüber der Studie zum Ausdruck brachte.
Doch scheint in der Studie vielleicht ein Körnchen Wahrheit zu stecken. Der Kryptomarkt ist bekannt für seine großen Wertschwankungen. Chris Wheeler, ein erfahrener Krypto-Händler, drückte es folgendermaßen aus:
Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um in etwas zu investieren, bei dem das Vermögen an einem Tag um Millionen schwanken kann.
Damit betont er, dass Investitionen in Kryptowährungen nicht für jeden geeignet sind.
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