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Der Bitcoin-Kurs hatte zu Beginn der Woche noch die Marke von 65.000 Dollar erreicht. Inzwischen zeigt sich bei der größten Kryptowährung am Markt jedoch klarer Abwärtsdruck. Zwar halten sich die Kursverluste in Grenzen, doch ein neuer Anstieg gelingt derzeit nicht. Damit folgt Bitcoin (BTC) den großen internationalen Aktienindizes, die in dieser Woche ebenfalls unter Druck stehen.

Bitcoin koers vanaf 16 juli onderuit.
Bitcoin-Kurs seit dem 16. Juli im Rückgang. Quelle: TradingView

Wichtige Unterstützung hält vorerst

Obwohl der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Tagen nachgegeben hat, bleibt eine zentrale Unterstützung für die Kryptowährung vorerst intakt. Gemeint ist der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt, der in der folgenden Grafik als blaue Linie dargestellt ist.

Im vorherigen Zyklus markierte die Rückeroberung dieses Durchschnitts den Beginn eines neuen Aufwärtstrends. Ob Bitcoin dieses Muster wiederholen kann, muss sich erst zeigen. Positiv ist jedoch, dass der Kurs wieder oberhalb dieses Niveaus notiert.

Damit scheint sich Bitcoin zumindest immer stärker dem Ende des Bärenmarkts zu nähern. Die Wahrscheinlichkeit, dass das absolute Tief bereits hinter uns liegt, ist durch die Entwicklungen der vergangenen Wochen gestiegen. Risiken bleiben allerdings bestehen.

Risiken für Bitcoin

Die größte Gefahr liegt in einem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs. Diese Entwicklung kam überraschend und könnte den Ölpreis theoretisch wieder in Richtung 100 Dollar je Barrel treiben. Für die Zentralbanken wird es dadurch schwieriger, klare Signale für ihren weiteren Zinspfad zu geben.

In den Vereinigten Staaten fielen in dieser Woche etwa der Verbraucherpreisindex (CPI) und der Erzeugerpreisindex (PPI) deutlich niedriger aus als erwartet. Normalerweise wäre das für Zentralbanken ein Hinweis darauf, dass sich die Inflation in die richtige Richtung bewegt.

Bitcoin reagierte zwar positiv, und die Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank wurden etwas weniger restriktiv. Die eigentliche Frage wurde damit jedoch vor allem vertagt. Im Juli scheint eine Zinserhöhung dadurch nicht mehr nötig zu sein, für September und Oktober bleibt die Lage aber völlig offen.

Für diese Monate hängt vieles vom weiteren Verlauf des Iran-Kriegs ab

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