Der Bitcoin-Kurs steht stark unter Druck und die Angst auf dem Markt wächst: Ist dies der Beginn einer Baisse? War der Kurs von 124.000 Dollar wirklich der absolute Höhepunkt von Bitcoin in diesem Marktzyklus?
Hat die Baisse begonnen?
Es ist natürlich immer möglich, dass eine Baisse begonnen hat. Sicherheiten gibt es schließlich nicht, und schon gar nicht in der Finanzwelt.
Dennoch scheint das für Bitcoin noch nicht der Fall zu sein. Derzeit deuten fast alle großen Kräfte auf eine Fortsetzung der Hausse hin:
- Das Wirtschaftswachstum ist stark
- Die US-Regierung arbeitet mit einem großen Haushaltsdefizit
- Die US-Zentralbank hat begonnen, die Zinsen zu senken
- Unternehmen können relativ einfach und günstig Kapital leihen
Alles deutet darauf hin, dass wir uns noch mitten in der Aufwärtsphase eines Wirtschaftszyklus befinden. In dieser Hinsicht ist es unwahrscheinlich, dass die Hausse einfach so endet. Siehe auch den untenstehenden Tweet von Deer Point Macro, der für das dritte Quartal ein Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent in den Vereinigten Staaten erwartet.
Dies sind alles keine Zahlen und Umstände, die man normalerweise in einer Baisse sieht.
Die Angst wächst
Zudem sehen wir, dass die Angst zunimmt. Das Stimmungsbild beginnt sich zu wandeln, und immer mehr Menschen prognostizieren den Beginn einer Baisse. Diese Gruppe könnte recht haben, aber das scheint vor allem auf den Kursrückgängen und der damit verbundenen Emotion zu beruhen.
Wer rein objektiv auf die Umstände blickt, sieht grundsätzlich noch ein starkes Fundament. Dieses Fundament kann natürlich keine Garantien für Bitcoin bieten, ist aber zumindest in solchen Momenten hoffnungsvoll.
Diese Entwicklungen zeigen einmal mehr, dass auch eine Hausse schwer zu spielen ist. Nichts steigt geradlinig. Es gibt immer Zweifel, Ängste und emotionale Momente. Leider sind die letzten Tage keine Ausnahme davon.
Dies sind die Momente, in denen Menschen aus der Hausse gedrängt werden oder unerschütterlich sitzen bleiben, während eine Baisse begonnen hat.
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