Der Ruf nach Repatriierung ausländischer Goldreserven wird in Europa immer lauter. Deutschland und Italien, die zusammen Goldreserven im Wert von 245 Milliarden Dollar in New York lagern, stehen unter politischem und öffentlichem Druck, ihre wertvollen Metalle auf eigenem Boden zu holen. Anlass ist die zunehmende geopolitische Instabilität und Zweifel an der Zuverlässigkeit der amerikanischen Zentralbank. Dies geht aus einem Bericht der Financial Times hervor.
Neue Strategie?
Sowohl Deutschland als auch Italien gehören zu den Ländern mit den größten Goldreserven der Welt, jeweils 3.352 und 2.452 Tonnen. Ein erheblicher Teil davon ist bei der Federal Reserve in New York gelagert. Dies ist ein Überbleibsel aus der Bretton Woods-Ära und war als Sicherheitsmaßnahme im Kalten Krieg gedacht. Inzwischen fragen sich Kritiker, ob diese Strategie im Jahr 2025 noch haltbar ist.
Die Sorgen nehmen zu, seit Donald Trump sich immer aggressiver in die Geldpolitik der amerikanischen Federal Reserve einmischt. Seine jüngsten Aussagen, in denen er droht, „etwas zu erzwingen“, wenn die Fed die Zinsen nicht senkt, schüren die Zweifel an der Unabhängigkeit der amerikanischen Zentralbank. Laut Fabio De Masi, ehemaligem EU-Parlamentarier, gibt es jetzt „starke Argumente“, das Gold nach Europa zurückzuholen.
Europäische Stimmen regen sich
In Deutschland wird der Ruf nach Repatriierung über das gesamte politische Spektrum hinweg laut. Politiker Peter Gauweiler meint, dass die Bundesbank „keine Risiken eingehen darf“. Auch der Steuerzahlerverband TAE warnt vor amerikanischer Einmischung: „Unsere Empfehlung ist, das Gold nach Hause zu holen“, so Vorsitzender Michael Jäger.
In Italien sind ähnliche Töne zu hören. Journalist Enrico Grazzini bezeichnete es als „unverantwortlich“, 43 Prozent des italienischen Goldes in den USA unter einer „unzuverlässigen Trump-Regierung“ zu lassen.
Trotz des öffentlichen Drucks halten sich offizielle Stellen bedeckt. Die Bundesbank, die deutsche Zentralbank, erklärt zwar, ihre Lagerstätten regelmäßig zu evaluieren, bezeichnet die Federal Reserve jedoch weiterhin als „einen zuverlässigen Partner“. Die Bank of Italy, die italienische Zentralbank, und das Büro von Premierministerin Meloni gaben keinen Kommentar ab.
Sichern Sie sich jetzt Ihren 10 € Bonus – exklusiv mit Bitvavo powered by Hyphe
Profitieren Sie von der einzigartigen Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten Ihr Konto, tätigen Sie eine Einzahlung von nur 10 € – und erhalten Sie sofort 10 € geschenkt.
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Transaktionsvolumen von 10.000 €. Dieses Angebot gilt nur für kurze Zeit – also nicht zögern!
Jetzt Konto eröffnen und 10 € Startguthaben sichern.
Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, von der boomenden Welt der Kryptowährungen direkt zu profitieren!
Trump droht mit Vergeltung gegen Iran, Nasdaq verliert 4 %
Chipaktien brachen erneut ein und der Nasdaq 100 verlor 4 Prozent. Trump droht Iran mit einer Antwort.
Bank of America warnt Anleger: ‚Zeit für Gewinnmitnahmen‘
Die Bank of America sieht immer mehr Warnsignale an der US-Börse und rät Anlegern, Gewinne mitzunehmen.
Trump verspricht Iran-Deal, aber hat Märkte bereits 37 Mal enttäuscht
Donald Trump steht angeblich kurz vor einem Abkommen mit Iran, doch Teheran widerspricht dem US-Präsidenten erneut. Welche Auswirkungen hätte ein Deal?
Meist gelesen
Krypto-Analyst erklärt, warum 1.000 XRP seiner Meinung nach lebensverändernd sein können
Krypto-Analyst Steph Is Crypto entwirft drei Szenarien für XRP. 1.000 XRP könnten bis zu 24.000 Dollar erreichen.
Drei XRP-Signale deuten auf potenziellen Kursanstieg hin
XRP zeigt laut Analysten mehrere bullishe Signale, während On-Chain-Daten und Charts auf einen möglichen Kursanstieg hindeuten.
AI-Prognose für Stellar (XLM) Kurs bis Ende 2026
ChatGPT skizziert drei Szenarien für den XLM-Kurs Ende 2026. Im extrem bullishen Fall könnte der Coin auf bis zu 3 Dollar klettern.
