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Der Wettlauf um den ersten großen XRP ETF ist eröffnet. Während Vermögensverwalter wie Franklin Templeton, Grayscale und Bitwise bereits massiv auf den Token von Ripple setzen, bleibt BlackRock auffallend still. Welche Strategie steckt hinter diesem Schweigen – und wie lange hält es noch an?
Franklin Templeton überraschte den Markt mit der Einführung des Franklin XRP ETF (XRPZ) an der NYSE Arca. Das Unternehmen bezeichnet XRP als „grundlegend für das globale Abwicklungssystem“. Und damit stehen sie nicht allein.
Auch Bitwise, Grayscale und Canary Capital brachten Spot-ETFs auf den Markt, die direkt Millionen an Zuflüssen anzogen. Das Signal ist eindeutig: Das Interesse an regulierten XRP-Produkten wächst schneller als erwartet.
Der größte Vermögensverwalter der Welt wirkt noch nicht überzeugt. BlackRock betont, dass die Nachfrage der Kunden sich vorerst weiterhin auf Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) konzentriert. Dabei spielt die Regulierung eine zentrale Rolle. Zwar hat XRP im Konflikt mit der SEC mehrfach recht bekommen, doch aus Sicht von BlackRock ist das Risiko noch zu hoch, um jetzt schon einzusteigen.
Das Unternehmen ist bekannt für seinen vorsichtigen, datengestützten Ansatz. Keine übereilten Entscheidungen, keine spekulativen Produkte. Erst harte Daten – dann handeln.
Sollte BlackRock 2026 doch umschwenken, könnte das enorme Auswirkungen auf den XRP Kurs haben. Man muss nur auf den Start ihres Bitcoin ETF zurückblicken: Milliarden an Zuflüssen, neue Investoren – und ein Kurs, der deutlich nach oben schoss.
Ein XRP ETF von BlackRock würde das Vertrauen großer Player spürbar stärken. Man denke an Pensionskassen, Vermögensverwalter und Family Offices, die derzeit noch abwarten. Mehr Vertrauen bedeutet mehr Volumen, mehr Liquidität und vor allem: weniger Angst vor regulatorischen Risiken. Laut Analysten könnte ein solcher Schritt eine nachhaltige Kursexplosion auslösen – nicht nur einen kurzen Spike.
Vorerst bleibt das reine Spekulation. Doch wenn die Zuflüsse in andere XRP ETFs dieses Jahr anhalten, wird es für BlackRock zunehmend schwieriger, an der Seitenlinie stehenzubleiben.
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