DMM Bitcoin, eine führende japanische Krypto-Börse, hat angekündigt, dass sie plant, 50 Milliarden Yen (€295/$320 Millionen) aufzubringen, um Benutzer nach einem kürzlichen Hack, bei dem derselbe Betrag an Bitcoin gestohlen wurde, zu entschädigen.

Der Vorfall, der am 31. Mai stattfand, führte zu einem unautorisierten Abfluss von 4.503 BTC.

Gestohlenes Geld wird zurückgefordert

In einer Erklärung erklärte DMM Bitcoin, dass das gestohlene Geld durch den Erwerb eines gleichwertigen Betrags an Bitcoin von seinem Konzernunternehmen, DMM.com, zurückgefordert wird. Das Unternehmen versicherte seinen Benutzern, dass die Käufe sorgfältig durchgeführt werden, um die Auswirkungen auf den Markt zu minimieren.

Die Untersuchung des Hacks ist noch im Gange, und DMM Bitcoin hat versprochen, die Ursache des „unautorisierten Abflusses“ gründlich zu untersuchen. Die Krypto-Börse entschuldigte sich tief für die Situation und deren Auswirkungen auf ihre Kunden und versprach, die Öffentlichkeit sofort über neue Details zu informieren, sobald diese verfügbar sind.

Kredit zur Entschädigung aufgenommen

Um die erforderliche Entschädigung zu finanzieren, lieh sich DMM Bitcoin am 3. Juni fünf Milliarden Yen (€29/$32 Millionen). Darüber hinaus ist am 7. Juni eine weitere Kapitalerhöhung von 48 Milliarden Yen (€283/$308 Millionen) geplant und weitere 2 Milliarden Yen (€12/$12,8 Millionen) über nachrangige Schuldfinanzierung am 10. Juni. Diese finanzielle Unterstützung wird von DMM.com stammen und soll die Bitcoin-Bestände der Kunden sicherstellen.

Der Vorfall bei DMM Bitcoin wird als der achtgrößte Krypto-Währungs-Hack in der Geschichte eingestuft und gehört zu den Top 10 der größten Krypto-Börsen-Hacks aller Zeiten. Der größte Hack bisher fand im März 2022 statt, als das Ronin-Netzwerk angegriffen wurde und €570/$620 Millionen durch einen Angriff auf ihre Validator-Knoten verlor. Dies führte dazu, dass Ronin seine Sicherheitsmaßnahmen erheblich verbesserte und Bug-Bounties von $1 Million einführte, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

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