Das Zahlungsunternehmen Block, mitgegründet von Twitter-Gründer Jack Dorsey, steht vor einer umfassenden Umstrukturierung. Hunderte Mitarbeiter wurden kürzlich darüber informiert, dass ihre Stellen gefährdet sind. Insgesamt könnte bis zu zehn Prozent der Belegschaft betroffen sein.
Reorganisation soll Block effizienter machen
Block, bekannt für Dienste wie Square und Cash App, hatte Ende November weniger als elftausend Mitarbeiter. Sollte die Umstrukturierung vollständig umgesetzt werden, könnten mehr als tausend Stellen wegfallen.
Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Unternehmensstruktur von Block zu vereinfachen. Verschiedene Abteilungen werden zusammengelegt und Berichtslinien angepasst. Die Integration von Cash App mit Square spielt hierbei eine Schlüsselrolle.
Zudem investiert das Unternehmen in neue Projekte wie Proto, eine Abteilung für Bitcoin Mining, und entwickelt ein eigenes KI-Tool namens Goose.
Wachstumsziele unter Druck
Die Entlassungen sind Teil einer Reihe von jährlichen Beurteilungsgesprächen, die bis Ende Februar andauern. Insidern zufolge strebt Block damit an, festgelegte Wachstumsziele zu erreichen. So plant das Unternehmen bis 2026 einen Bruttogewinn von fast zwölf Milliarden Dollar und ein jährliches Wachstum von über zehn Prozent bis 2028.
Diese Ambitionen geraten zunehmend unter Druck. Die Quartalszahlen waren schwankend und der Aktienkurs von Block ist im vergangenen Jahr stark gesunken. Anleger blicken daher mit Sorge auf die kommenden Ergebnisse.
Block wird am 26. Februar nach Börsenschluss in den USA neue Zahlen veröffentlichen. Analysten erwarten einen angepassten Gewinn von 403 Millionen Dollar, umgerechnet 68 Cent pro Aktie. Der Umsatz dürfte bei etwa 6,25 Milliarden Dollar liegen. Diese Zahlen gelten als wichtiger Indikator für das Vertrauen der Anleger, insbesondere da das Unternehmen derzeit eine tiefgreifende Umstrukturierung durchläuft.
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