Yoshitaka Kitao, CEO des japanischen Finanzunternehmens SBI Holdings, hat in einem aktuellen Beitrag auf X betont, dass Ripple sich so schnell wie möglich auf einen Börsengang (IPO) vorbereiten sollte.
Laut Kitao ist es entscheidend, dass das Blockchain-Unternehmen Schritte unternimmt, sobald der Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC beendet ist.
SEC legt Berufung gegen Ripple ein
Die SEC hat im Oktober erneut Berufung gegen Ripple eingelegt, wodurch der Rechtsstreit verlängert wird. Dennoch sind mehrere juristische Analysten der Meinung, dass die SEC ihre Berufung möglicherweise zurückziehen könnte. Ein Wechsel in der Führung der Aufsichtsbehörde könnte hierbei eine Rolle spielen. Donald Trump, der die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat, hat angekündigt, SEC-Vorsitzenden Gary Gensler entlassen zu wollen. Dies könnte Ripple mehr Spielraum geben, um endlich konkrete Schritte in Richtung eines IPO zu unternehmen.
Börsengang hat für Ripple keine Priorität
Trotz der zunehmenden Spekulationen über einen Börsengang betonte Ripple-CEO Brad Garlinghouse kürzlich, dass ein IPO derzeit „keine Priorität“ hat. Das Unternehmen befindet sich in einer starken finanziellen Position und sieht keinen unmittelbaren Bedarf, Aktien öffentlich anzubieten. Dennoch hat Garlinghouse die Möglichkeit eines zukünftigen Börsengangs nicht ausgeschlossen. Bereits 2022 erklärte er, dass ein IPO in Betracht gezogen werde, sobald der Fall mit der SEC abgeschlossen sei.
Rechtsstreit behindert Pläne
Ripples frühere Pläne für einen Börsengang im Jahr 2020 wurden durch die Klage der SEC verhindert. Dadurch bleibt Ripple in einer abwartenden Position. Sollte der Rechtsstreit beigelegt werden, scheint ein Börsengang wieder greifbar zu sein.
Positive Entwicklungen im Rechtsstreit
Es gibt Hinweise darauf, dass der Fall schneller abgeschlossen werden könnte als erwartet. Richterin Phyllis Hamilton hat kürzlich ein Urteil zugunsten von Ripple, XRP II LLC und Brad Garlinghouse gefällt. Das endgültige Urteil und die Aussetzung von Sammelklagen markieren einen wichtigen Schritt in Ripples Verteidigung gegen die Anschuldigungen, nicht registrierte Wertpapiere verkauft zu haben.
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