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Der Bitcoin-Kurs explodierte am vergangenen Wochenende nach dem gescheiterten Attentat auf Donald Trump. Laut vielen sehen wir den Bitcoin-Kurs steigen, weil Donald Trump so positiv gegenüber der digitalen Währung eingestellt ist.
Aber woher wissen wir so sicher, dass Donald Trump ein guter Präsidentschaftskandidat für Bitcoin ist?
Während seiner vorherigen Präsidentschaft war Donald Trump überhaupt nicht so positiv gegenüber Bitcoin. Tatsächlich haben wir bisher auch noch keinen klaren Grund für den Wechsel in seiner Wahrnehmung der digitalen Währung gehört.
Der Grund lässt sich natürlich erahnen: Viele Amerikaner besitzen Bitcoin oder andere Kryptowährungen. Es soll sich um etwa 20 Millionen Menschen handeln, und wenn 10 % von ihnen ihre Stimme von der Kryptopolitik des zukünftigen Präsidenten der USA abhängig machen, dann sind das 2 Millionen Stimmen.
Das ist natürlich genug, um einige positive Dinge über Bitcoin und Bitcoin-Mining zu sagen. Genau das hat Donald Trump auch getan.
Aber Donald Trump bleibt ein Geschäftsmann, und obwohl es interessant ist, diesen Wandel zu sehen, müssen wir abwarten, was passiert, wenn er tatsächlich im Weißen Haus sitzt.
Dass wir die positive Haltung von Donald Trump gegenüber Bitcoin überschätzen, zeigt sich vielleicht in einem neuen Interview von ihm mit Bloomberg Businessweek.
Darin sagte Trump unter anderem, dass er den JPMorgan-CEO Jamie Dimon als Finanzminister in Betracht ziehen würde. Jamie Dimon ist jedoch bekannt als ein großer Bitcoin-Gegner.
Sollte er das Finanzministerium leiten, wäre das wohl nicht ideal für Bitcoin. Zudem erklärte Trump, dass er Jerome Powell seine Amtszeit als Vorsitzender der Federal Reserve beenden lassen würde, wenn er gewählt wird.
Jerome Powell bleibt dann bis Mai 2026 Vorsitzender der US-Notenbank.
In einer zweistündigen State of the Union-Rede, der längsten in der Präsidentschaftsgeschichte, erwähnte Trump Bitcoin mit keinem Wort.
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