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Der Bitcoin-Kurs zeigt sich heute stabil bei 74.000 Dollar, während die Ölpreise deutlich gesunken sind. Der Preis für Brent-Öl ist wieder unter die Marke von 100 Dollar gefallen. Dennoch bleibt das Problem bestehen und die erhöhten Ölpreise bedrohen weiterhin die Weltwirtschaft.

Die Spannungen im Nahen Osten nehmen weiter zu, da sich der Konflikt auf mehreren Fronten ausweitet. Die Vereinigten Staaten führten Angriffe auf Ziele im Iran durch, während Israel gleichzeitig Stellungen im Libanon beschoss. Als Vergeltung sollen iranische Truppen amerikanische Ziele im Irak angegriffen haben.
Die Auswirkungen der Gewalt sind auch im internationalen Luftverkehr spürbar. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific gab bekannt, alle Flüge nach Riad und Dubai bis Ende April aus Sicherheitsgründen einzustellen.
Unterdessen bestätigte Iran, dass der hochrangige Sicherheitsbeamte Ali Larijani am Dienstag bei israelischen Luftangriffen ums Leben gekommen ist. Sein Tod wird als schwerer Schlag für die iranische Sicherheitsstruktur angesehen und könnte die Spannungen weiter eskalieren lassen.
Auf den Finanzmärkten blieb die Reaktion gemischt. Der Ölpreis sank leicht, wobei Brent-Öl rund 3 Prozent niedriger bei etwa 98 Dollar pro Barrel notierte. Auch Gold musste einen Teil seiner jüngsten Gewinne abgeben und lag bei rund 5.000 Dollar pro Unze. Die Aktienmärkte in China standen unter Druck, während andere asiatische Börsen zulegen konnten.
Gleichzeitig brach politische Unruhe in Washington aus. Der Leiter der amerikanischen nationalen Terrorismusbekämpfung trat zurück aus Protest gegen den Krieg. In seinem Rücktrittsschreiben erklärte Joe Kent, dass er nicht mit dem Einsatz einer neuen Generation von Soldaten in einem Konflikt einverstanden sei, der seiner Meinung nach keinen klaren Vorteil für das amerikanische Volk bietet.
Idealerweise sollte Bitcoin von hier aus weiter zulegen und neue Kursanstiege erzielen. Allerdings bleibt fraglich, ob das ein realistisches Szenario ist – insbesondere unter den aktuellen Umständen, die Anleger nicht gerade dazu ermutigen, zusätzliche Risiken einzugehen.
Bitcoin bleibt im Wesentlichen eine risikoreiche Anlage. Ein finanzieller Vermögenswert, der gut abschneidet, wenn Anleger Vertrauen in die Zukunft haben und bereit sind, mehr Risiko einzugehen. Davon kann jetzt im Kontext des Iran-Kriegs keine Rede sein.
Insofern wäre es schon bemerkenswert, wenn Bitcoin jetzt oberhalb einiger wichtiger gleitender Durchschnitte standhalten könnte.
Auf dem Wochendiagramm handelt Bitcoin derzeit über dem 200-wöchigen exponentiellen Kursdurchschnitt. Dieser liegt momentan bei 68.388 Dollar, was auch ungefähr dem Allzeithoch des Bullenmarkts von 2021 entspricht. Diese Linie hat daher eine besondere Bedeutung.

Es wäre ein starkes Signal, wenn Bitcoin mehrere Wochenschlusskurse oberhalb dieses Niveaus erzielen könnte. Das würde immer mehr Menschen bestätigen, dass das Niveau von 60.000 Dollar wahrscheinlich der Boden war.
Der Bitcoin-Kurs steigt überraschend nach der gestrigen Zinserhöhung der US-Notenbank. Das ist ein starkes Signal.
Die Nachfrage aus den USA nach Bitcoin sinkt nach dem Scheitern des CLARITY Act, während internationale Anleger weiter zukaufen.
Die Deutsche Bank will Bitcoin und Ethereum für Großkunden verwahren. Sie ist nicht die erste europäische Bank, die ins Kryptogeschäft einsteigt.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.