Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Der beliebte Analyst Willy Woo sieht ein Szenario, in dem Bitcoin auf 80.000 bis sogar 85.000 Dollar steigen könnte. In den letzten Wochen zeigt die digitale Währung eine deutliche Erholung. Woo zufolge handelt es sich jedoch nicht um den Beginn eines neuen Bullenmarktes.
Er glaubt, dass es sich um eine Falle handelt, dass die Verkäufer bald zurückkehren werden und dass dieser Bärenmarkt noch lange andauern könnte.
Woo erwartet, dass der Bitcoin-Kurs unter den aktuellen Bedingungen auf bis zu 85.000 Dollar ansteigen kann. Dieses Niveau entspricht grob dem durchschnittlichen Kaufkurs von Short Term Holders, also Personen, die ihre Bitcoin weniger als 155 Tage halten.
Laut Woo wird dieser Anstieg vor allem durch den Handel mit Derivaten angetrieben, nicht durch strukturelle Käufe von Investoren, die planen, ihre Bitcoin langfristig zu halten.
Gerade dieser Punkt mache den aktuellen Anstieg verwundbar, so Woo. Liquidität, die durch Futures-Märkte getrieben wird, führt oft zu starken Kursschwankungen und plötzlichen Liquidationen. Dies kann zu sogenannten Whipsaw-Bewegungen führen, bei denen der Kurs schnell und ohne klare Trendrichtung auf und ab springt.
Er verwies bereits Anfang März auf ein ähnliches Muster. Damals stellte er fest, dass Bitcoin zu schnell gefallen war, was eine technische Erholungsrally in Richtung wichtiger Widerstandsniveaus wahrscheinlich machte. Eine solche Erholung könnte Anlegern jedoch ein falsches Sicherheitsgefühl geben, bevor sich der breitere Abwärtstrend fortsetzt.
Trotzdem zeigen die Zahlen auch positive Entwicklungen für Bitcoin. Daten der Analyseplattform CryptoQuant zeigen beispielsweise, dass der Kaufdruck an großen Börsen wie Binance und Coinbase kürzlich leicht zugenommen hat.

Die sogenannte Volumen-Delta, der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufsvolumen, wurde nach einer Phase starker Abflüsse wieder positiv.
Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck von Februar möglicherweise nachlässt. Dennoch warnen Analysten, dass dieser Trend erst durch eine längerfristige Erholung der Liquidität und des Marktvertrauens bestätigt werden muss.
Die Nachfrage aus den USA nach Bitcoin sinkt nach dem Scheitern des CLARITY Act, während internationale Anleger weiter zukaufen.
Die Deutsche Bank will Bitcoin und Ethereum für Großkunden verwahren. Sie ist nicht die erste europäische Bank, die ins Kryptogeschäft einsteigt.
Bitcoin und Ethereum stehen weiter unter Druck, XRP gibt weiter nach und Zcash legt kräftig zu. Heute Abend könnte für den Markt wichtig werden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.