Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Ethereum hinkt in diesem Zyklus in Bezug auf die Renditen deutlich hinter Bitcoin her. Das ist nicht das, worauf die meisten Ethereum-Anhänger gehofft hatten, denn während des letzten Bullenmarktes wurde noch eifrig über das sogenannte „Flippening“ spekuliert – die Möglichkeit, dass Ethereum Bitcoin überholt.
Mittlerweile scheint dieser Traum für Investoren des Projekts von Vitalik Buterin in weite Ferne gerückt zu sein.
Der Plan, Bitcoin zu überholen, schien durch die Einführung von EIP-1559 und den Wechsel zu Proof-of-Stake an Dynamik zu gewinnen.
Mit EIP-1559 wurde die Hälfte aller Transaktionsgebühren auf Ethereum dauerhaft vernichtet. Diese Ether wurden verbrannt und sind damit endgültig aus dem Umlauf verschwunden.
Gleichzeitig sorgte der Wechsel zu Proof-of-Stake für eine deutlich geringere Produktion neuer Ethereum-Coins. Die Belohnung für die Validatoren, die die Blockchain absichern, fiel deutlich niedriger aus als zuvor für die Miner.
Als Folge davon sollte Ethereum zum „Ultra Sound Money“ werden – eine Anspielung auf Bitcoin als „Sound Money“.
Der Begriff „Sound Money“ stammt aus der Zeit, als Gold noch als Zahlungsmittel verwendet wurde. Wenn man eine Goldmünze fallen lässt, erzeugt sie ein Geräusch – Gold ist hart.
Bitcoin wird ebenfalls als „hartes Geld“ betrachtet, da es wie Gold eine absolute Knappheit aufweist. Ethereum wurde vor einigen Jahren als „Ultra Sound Money“ bezeichnet, da EIP-1559 und Proof-of-Stake sicherstellen sollten, dass immer weniger Ether im Umlauf sind.
Die Gesamtmenge an Ether sollte nicht nur konstant bleiben, sondern sogar schrumpfen. Doch diese Vorstellung scheint nun endgültig gescheitert zu sein.
Der pseudonyme Analyst Checkmate macht keinen Hehl daraus: „Es ist vorbei,“ schreibt er zu der folgenden Grafik.
Die Grafik zeigt das Wachstum des Ethereum-Angebots. Lange Zeit war dieses aufgrund von EIP-1559 und Proof-of-Stake negativ. Doch mittlerweile wird die Blockchain kaum noch genutzt, was bedeutet, dass nur noch sehr wenige Ether verbrannt werden.
So wenige, dass die Gesamtmenge an Ether wieder wächst. Die erwartete Deflation, die vor Jahren noch für Begeisterung sorgte, bleibt aus. Stattdessen gibt es wieder Inflation bei Ethereum.
Die Kurse von Bitcoin, Ethereum und XRP haben sich nach dem gestrigen Einbruch etwas erholt. Ist die Korrektur damit bereits vorbei?
Ist der Bärenmarkt bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen vorbei? Zwei führende Krypto-CEOs rechnen wieder mit steigenden Kursen.
Ethereum testet Glamsterdam und erhöht seine Netzwerkkapazität um mehr als 230 Prozent. Was das Upgrade für Transaktionsgebühren und Nutzer weltweit bedeutet.
Ein KI-Modell prognostiziert für XRP bis Ende Oktober einen möglichen Kursanstieg auf 1,67 US-Dollar. Mehrere positive technische Signale stützen die Prognose.
Peter Brandt sieht neue Chancen für XRP, während Großinvestoren zukaufen und US-XRP-ETFs seit Wochen starke Zuflüsse verzeichnen.
Kryptoanalyst Crypto Michael rechnet mit einem raschen Ausbruch des XRP-Kurses, sobald ein wichtiger Widerstand überwunden ist.