Ein Krypto-Investor wurde innerhalb von drei Stunden zweimal Opfer eines fortgeschrittenen Onchain-Phishingangriffs. Insgesamt verlor er etwa $2,6 Millionen an USDT-Stablecoins.
Laut dem Kryptocompliance-Unternehmen Cyvers schickte das Opfer zunächst $843.000 an USDT an eine betrügerische Adresse. Nur drei Stunden später folgten weitere $1,75 Millionen. Die Angreifer verwendeten eine raffinierte Methode namens zero-value transfer.
Was ist ein zero-value transfer?
Ein zero-value transfer ist eine neue Form des Onchain-Phishing, bei der der Angreifer eine Transaktion von null Token an die Wallet des Opfers sendet. Da kein Wert übertragen wird, ist keine Unterschrift erforderlich und die Transaktion wird automatisch akzeptiert.
Dennoch erscheint diese leere Transaktion in der Transaktionshistorie des Benutzers. Dadurch scheint die Absenderadresse legitim, was später zu Verwirrung führt.
Warum ist das so gefährlich?
Da die betrügerische Adresse bereits in der Transaktionshistorie vorhanden ist, erkennen Benutzer sie nicht als verdächtig. Bei einer nächsten Überweisung senden sie tatsächlich Geld an die falsche Adresse, in der Annahme, dass sie vertrauenswürdig ist. Das Geld gelangt dann direkt zum Angreifer.
Diese Methode ist eine Verfeinerung der sogenannten Adressvergiftung, bei der absichtlich kleine Beträge von Adressen gesendet werden, die legitimen Wallets sehr ähnlich sehen.
Wie oft passiert das?
Eine Studie vom Januar 2025 zeigt, dass zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2024 über 270 Millionen Versuche der Adressvergiftung auf den Netzwerken von BNB Chain und Ethereum stattgefunden haben. Davon waren etwa 6.000 Versuche erfolgreich, mit einem Gesamtschaden von mehr als $83 Millionen.
Ein bekanntes Beispiel ereignete sich im Sommer 2023, als $20 Millionen an USDT gestohlen wurden, bevor der Herausgeber der Stablecoin die betrügerische Adresse blockieren konnte.
Wie kannst du dich schützen?
Das Krypto-Cybersecurity-Unternehmen Trugard und das Onchain-Trustprotokoll Webacy haben gemeinsam ein KI-System entwickelt, das solche betrügerischen Transaktionen erkennt. Tests zeigen, dass das System 97% der bekannten Angriffsmuster erfolgreich erkennt.
Benutzer können solche Tools installieren, um verdächtige Adressen frühzeitig zu erkennen und so weitere Schäden zu vermeiden.
Jetzt 1.000 Pengu gratis sichern – exklusiv bei Bitvavo powered by Hyphe
Nutzen Sie die exklusive Partnerschaft zwischen Newsbit und Bitvavo powered by Hyphe: Eröffnen Sie über den Button unten ein Konto, tätigen Sie eine Einzahlung und handeln Sie mindestens 10 € – schon erhalten Sie 1.000 Pengu gratis!
Zusätzlich handeln Sie 7 Tage lang gebührenfrei bis zu einem Volumen von 10.000 €. Folgende Bedingungen gelten.
Konto eröffnen und 1.000 Pengu sichern – nur für kurze Zeit!
Polymarket entschädigt Nutzer nach Phishingangriff über externen Anbieter
Polymarket ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Angreifer nutzten eine Sicherheitslücke bei einem externen Anbieter, um eine Phishingattacke durchzuführen.
Krypto-Betrüger gibt sich als Influencer aus und erbeutet 1,4 Millionen Dollar
Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Saleem mit dem Betrug mindestens 1,4 Millionen Dollar in Kryptowährungen und Bargeld erbeutet hat.
THORChain nimmt Netzwerk nach 10,7-Millionen-Dollar-Hack wieder in Betrieb
THORChain hat sein Netzwerk nach einem Hack von 10,7 Millionen Dollar vollständig neu gestartet und fügt gleichzeitig drei neue Kryptowährungen hinzu.
Meist gelesen
Machine-Learning-Algorithmus sagt XRP-Kurs für den 1. Juli 2026 voraus
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
