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Tom Lee, der CEO der Market-Insights-Plattform Fundstrat, erwartet, dass Bitcoin trotz des trägen Kursverlaufs der letzten sechs Wochen in diesem Jahr noch immer enorme Gewinne erzielen wird. In einem neuen Interview mit CNBC sagt Tom Lee, dass der Bitcoin-Bullenmarkt noch lange nicht vorbei sei.
Laut Tom Lee spiegelt der aktuelle Bitcoin-Preis noch nicht vollständig wider, dass die US-Zentralbank zu einer lockereren Geldpolitik übergeht.
„Bitcoin befindet sich immer noch in der frühen Phase eines Bullenmarktes. Wir gehen immer noch davon aus, dass ein Bitcoin-Kurs von 150.000 Dollar unser Basisszenario ist.
Ich denke, es hilft, dass die US-Zentralbank wiederholt, dass sie sich noch keine großen Sorgen um die Inflation macht und weniger streng ist als der Markt. Deshalb denke ich, dass sich die Märkte derzeit erholen“, sagt Tom Lee.
Derzeit ist von dieser Erholung noch nichts zu sehen, da der Bitcoin-Kurs bei 62.300 Dollar liegt und in den letzten 24 Stunden um 2,11 % gesunken ist.
Bezüglich Aktien ist Lee ebenfalls optimistisch, da er viele börsennotierte Unternehmen mit positiven Ergebnissen sieht. Seiner Meinung nach sind die Marktbedingungen auch optimistisch, da Milliarden von Dollar an Kapital an den Rändern des Finanzmarktes bereitstehen.
Tom Lee bezieht sich damit auf die rund 6 Billionen Dollar an Kapital, die derzeit in Geldmarktfonds liegen. Diese Fonds investieren in US-Staatsanleihen.
Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit dies „trockenes Pulver“ für die Finanzmärkte ist, da das Kapital in diesen Fonds in den letzten Jahren im Grunde nur gestiegen ist.

Möglicherweise sehen wir das Kapital in diesen Fonds wieder sinken, wenn die US-Zentralbank ihre Zinsen senkt. Derzeit verdienen die Leute an diesem Kapital etwa 5 % pro Jahr, und das wird im aktuellen makroökonomischen Umfeld als anständige Rendite angesehen.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum das Kapital in diesen Fonds weiter wächst.
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