Es sieht nicht gut aus für Bitcoin. Obwohl die US-Zentralbank letzte Woche die Zinsen gesenkt hat und für Optimismus sorgte, ist der Bitcoin-Kurs mittlerweile stark gefallen. Dennoch macht sich der pseudonyme Analyst Plur Daddy keine Sorgen und behauptet, dass der Kurs in drei bis sechs Monaten viel höher sein wird.
Warum hat Bitcoin derzeit Schwierigkeiten?
Laut Plur befindet sich Bitcoin derzeit in einer Phase der Schwäche, verursacht durch:
- Einen starken Rückgang beim Bitcoin-Kauf durch Unternehmen wie Strategy und Metaplanet.
- Kapitalflüsse, die sich nun für Gold statt für Bitcoin entscheiden
- Kapitalflüsse, die vorübergehend Ethereum und Altcoins bevorzugten.
Das Kapital, das derzeit in Richtung Gold fließt, wird laut Plur zurückkehren, sobald der Goldpreis auf 4.000 Dollar steigt. Zu diesem Zeitpunkt erwartet er eine Erschöpfung auf dem Goldmarkt, und die Anleger werden Gewinne realisieren und diese in Bitcoin umschichten.
Die Rückkehr des Kapitals von Ethereum und Altcoins hat laut ihm bereits begonnen, benötigt jedoch noch einen zusätzlichen Anstoß. Dieser sollte in Form von starken Rückgängen bei den Altcoins kommen. Das scheint jetzt der Fall zu sein.
Worauf warten wir noch?
Dabei hat das Wachstum der globalen Liquidität, also der weltweit verfügbaren Kapitalmenge für Investitionen, abgenommen, und wir warten auf:
- Die endgültige Übernahme der US-Zentralbank durch Donald Trump.
- Zusätzliche Ausgaben durch den One Big Beautiful Bill Act (OBBBA), die ab dem 1. Januar 2026 stattfinden werden.
- Mögliche neue Gesetzesvorschläge von Trump, um zusätzliche Haushaltsmaßnahmen einzuführen (Geld auszugeben).
„Auf den höheren Zeitrahmen bin ich super bullish, aber das ist etwas, das sich schrittweise entfalten wird. Die Preisaktion für Bitcoin ist hier leider nicht sehr ermutigend, das müssen wir anerkennen. Es würde mich nicht überraschen, wenn wir hier erst noch fallen, bevor wir wieder steigen können,“ so der Analyst.
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