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Der Datenschutzbeauftragte für personenbezogene Daten (PCPD) in Hongkong hat eine Untersuchung der lokalen Operationen des Identitätsverifizierungsprojekts Worldcoin eingeleitet, aufgrund anhaltender Bedenken bezüglich des Datenschutzes persönlicher Daten.
Am 31. Januar gab der PCPD bekannt, dass im Rahmen dieser Untersuchung Haftbefehle ausgestellt und Durchsuchungen in sechs von Worldcoin in Hongkong genutzten Gebäuden durchgeführt wurden. Während dieser Maßnahmen wurde nach Dokumenten und Informationen gesucht, die mit den Aktivitäten des Projekts in Verbindung stehen.
Die Aufsichtsbehörde hat die Einwohner Hongkongs davor gewarnt, sorgsam mit ihren biometrischen Daten umzugehen, insbesondere angesichts der Nutzung der Iris-Scan-Technologie durch Worldcoin für die Identitätsverifizierung.
Laut dem PCPD birgt die Betriebsweise von Worldcoin in Hongkong „ernsthafte Risiken für den Datenschutz persönlicher Daten“. Die Kommission äußerte Bedenken darüber, dass das Sammeln und Verarbeiten sensibler persönlicher Daten durch Worldcoin gegen die örtliche Datenschutzverordnung verstoßen könnte.
Der PCPD betonte, dass alle von Worldcoin verwalteten persönlichen Daten „zu einem rechtmäßigen Zweck“ gesammelt werden müssen, der im Einklang mit der Funktion oder Aktivität des Projekts steht, und wies darauf hin, dass die aus den Iris-Scans der Nutzer gewonnenen Informationen als „sensibel“ gemäß den gesetzlichen Normen betrachtet werden.
Worldcoin, das im Jahr 2021 gestartet wurde, konnte vor seinem offiziellen Beginn im Juli 2023 bereits mehr als 2 Millionen Menschen registrieren. Das Projekt hat international die Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden aufgrund von Datenschutzbedenken auf sich gezogen, was zur Aussetzung der Dienste in Kenia und zum Pausieren der Iris-Scans in Indien führte.
Den neuesten Daten zufolge haben seit Dezember 2023 mehr als 5 Millionen Individuen Konten bei Worldcoin erstellt.
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