Der Markt sorgt sich derzeit stark um einen Bärenmarkt für Bitcoin, und laut Ökonom Henrik Zeberg wird dieser auch kommen. Doch zuvor soll der Bitcoin-Kurs im Februar noch ein spektakuläres Allzeithoch von 154.000 Dollar erreichen, gefolgt von einem Kursrekord von 13.300 Dollar für Ethereum im März.

Danach soll eine gigantische Rezession folgen, die natürlich mit einem tiefen und langen Bärenmarkt einhergeht.

Warum erwartet Zeberg eine Rezession?

Seine Begründung für die bevorstehende Rezession ist recht einfach. Laut Zeberg machen alle Ökonomen der US-Notenbank die Sache unnötig kompliziert und schwierig. „Bei der US-Notenbank arbeiten mehr als 400 promovierte Ökonomen, doch offenbar ist niemand von ihnen in der Lage gewesen, dieses extrem einfache, aber aussagekräftige Diagramm zu erstellen,“ so Zeberg.

In diesem Diagramm sehen wir das Arbeitslosenniveau und unten den Relative Strength Index (RSI) davon. Der RSI zeigt die Stärke des Aufwärtsmomentums an. Laut Zeberg hat es ein Niveau erreicht, bei dem in der Vergangenheit immer eine Explosion der Arbeitslosigkeit und damit eine Rezession folgte.

Seine einfache Schlussfolgerung ist daher, dass eine Rezession unvermeidlich ist. „Meine Damen und Herren, wir steuern direkt auf eine gigantische Rezession zu, und die US-Notenbank ist völlig blind, trotz einer extremen Menge an Informationsquellen,“ ruft Zeberg.

Ist eine Rezession unvermeidlich?

Die große Frage ist natürlich, ob Zeberg recht hat. Letztendlich hängt das alles von der weiteren Entwicklung der Wirtschaft ab. Auch die US-Notenbank warnt seit einiger Zeit, dass der Arbeitsmarkt ein Sorgenpunkt ist. In dieser Hinsicht stimmen sie mit ihm überein.

Das Positive ist, dass die US-Notenbank noch genügend Mittel hat, um die Wirtschaft zu unterstützen, falls nötig. Beispielsweise in Form von zusätzlichen Zinssenkungen, aber in einem extremen Fall könnte sie auch beschließen, ihre Bilanz wieder zu vergrößern.

Das ist der Prozess, den wir in der Finanzwelt Quantitative Easing nennen, was bedeutet, dass sie vor allem Staatsanleihen kaufen. Dadurch fließt zusätzliches Kapital ins Finanzsystem, im Grunde eine Art Geldschöpfung, wodurch die Zinsen sinken und die Wirtschaft weniger unter Druck gerät.

Für Bitcoin ist es äußerst wichtig, dass es nicht zu einer Rezession kommt, denn das würde eine Fortsetzung des Bullenmarktes sehr unwahrscheinlich machen.

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