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Die Harvard University scheint eine große Wette auf Bitcoin einzugehen. Der Investmentfonds der Universität, die Harvard Management Company, hat in seinem jüngsten Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC offengelegt, dass er Aktien im Wert von 116 Millionen US-Dollar am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock hält.
Mit diesem Schritt zählt Harvard zur Vorhut der US-Institutionen, die ernsthaft in die größte Kryptowährung der Welt investieren. Der IBIT-ETF wurde im Januar 2024 aufgelegt und ermöglicht Anlegern, in Bitcoin zu investieren, ohne die Coins selbst verwahren zu müssen.
Harvard ist nicht die einzige, die den Wechsel vollzieht. Immer mehr Pensionsfonds, Hedgefonds und andere institutionelle Akteure nehmen regulierte ETF-Produkte in ihre Portfolios auf. Insgesamt stecken inzwischen bereits Dutzende Milliarden US-Dollar in US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs.
Für Großanleger hat ein solcher ETF Vorteile: Die Anteile können täglich gehandelt werden, und es gibt Aufsicht durch die SEC. Das macht es leichter, strengen Anlagerichtlinien und internen Kontrollen zu entsprechen.
Die Investition von Harvard wird von Analysten als ein Signal gewertet, dass Bitcoin in der Welt der traditionellen Finanzen immer stärker zum Mainstream wird. Historisch betrachtet kann der Zufluss großer Akteure den Bitcoin-Kurs stützen, besonders wenn mehrere große Fonds ähnliche Schritte gehen.
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