Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Der Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China hat eine neue Wendung genommen, die eine entscheidende Branche trifft: den Chipmarkt.
Peking hat kürzlich Exportkontrollen für Wolfram eingeführt, ein Nischenmetall, das für die Herstellung von Halbleitern, panzerbrechender Munition und Motorenteilen unerlässlich ist. Diese Entscheidung ist eine Vergeltungsmaßnahme gegen die von der Trump-Regierung verhängten Zölle auf chinesische Waren.

Lewis Black, CEO des Wolframproduzenten Almonty, beschreibt, wie schockiert seine Kunden über die chinesische Entscheidung sind. „Es ist ein Warnschuss, weil wir ohne dieses Metall nicht auskommen“, sagt Black. Wolfram ist extrem dicht und hitzebeständig, was es für die Herstellung moderner Technologien unverzichtbar macht. Die Exportbeschränkung ist ein klares Signal, dass China bereit ist, strategische Rohstoffe als Waffe im Handelskrieg einzusetzen.
Die Einschränkungen beim Wolframexport sind nur ein Teil eines umfassenderen wirtschaftlichen Konflikts zwischen den USA und China, in dem die Halbleiterindustrie eine immer zentralere Rolle spielt. Chips sind die Grundlage moderner Technologie und werden in Smartphones, Computern, Elektroautos und künstlicher Intelligenz eingesetzt.
China ist stark auf ausländische Chiptechnologie angewiesen, insbesondere aus den USA und Taiwan. Gleichzeitig investiert das Land Milliarden in den Aufbau einer eigenen Halbleiterindustrie, um unabhängiger zu werden. Washington versucht hingegen, chinesische Technologiekonzerne wie Huawei durch Sanktionen und Exportverbote vom Zugang zu fortschrittlicher Chiptechnologie abzuschneiden.
Die Nachfrage nach Halbleitern wird in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen. Künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge, 5G-Netzwerke und moderne Verteidigungssysteme hängen von immer leistungsfähigeren Chips ab. Der geopolitische Kampf um die Kontrolle über diese Technologie wird daher nicht so schnell enden.
China hat bereits gezeigt, dass es bereit ist, seine Position in der globalen Lieferkette als Druckmittel zu nutzen. Die USA und Europa arbeiten ihrerseits an Strategien, um weniger abhängig von chinesischen Rohstoffen und Produktionskapazitäten zu werden. Dies beinhaltet Investitionen in die heimische Chipproduktion und eine engere Zusammenarbeit mit Partnern wie Taiwan und Südkorea.
Der aktuelle Handelskrieg ist also weit mehr als ein Streit über Zölle oder Metalle wie Wolfram. Es ist ein Kampf um technologische Vorherrschaft – und damit um wirtschaftliche und geopolitische Macht im 21. Jahrhundert.
Mark Zuckerberg will die KI-Entwicklung nicht bremsen. Mit Meta stellt er ein leistungsstarkes neues Modell vor, das mit ChatGPT konkurrieren soll.
Der IWF warnt vor stärkeren Kursschwankungen bei tokenisierten Aktien im Vergleich zu herkömmlichen Aktien. Zugleich investieren große Handelsplattformen in diesen schnell wachsenden digitalen Markt.
Der internationale Finanzstabilitätsrat (FSB) warnt vor möglichen Gefahren für Banken durch Stablecoins und KI. Unzureichende Regulierung erhöht die Risiken für die Finanzmärkte weltweit.
Ein Kryptoanalyst rechnet mit einem deutlichen Kursanstieg bei XRP und hält an seinem Kursziel von 36 Dollar fest. Dafür muss der Kurs zunächst eine entscheidende Marke überwinden.
Die US-Regierung hat erneut eine große Menge Bitcoin transferiert. Der Kurs brach daraufhin ein – doch dank Trump besteht dafür kein Anlass.
Porsche stellt sein Web3-Projekt und den Pioneers Circle ein. Die bestehenden 911-NFTs bleiben im Eigentum ihrer Besitzer und auf der Blockchain erhalten.