Trump kündigte heute Zölle von bis zu 50% auf europäische Waren an. Wie in diesem Artikel zu lesen ist, werden die Zölle bereits nächste Woche in Kraft treten. Es bleibt zu hoffen, dass in der Zwischenzeit ein Kompromiss zwischen der EU und den USA erreicht wird.
Die offiziellen Kanäle der US-Regierung sind etwas nuancierter als Trumps harte Worte. Laut der Financial Times fordert die USA, dass die EU ihre Importzölle auf amerikanische Waren senkt und die Forderungen der USA akzeptiert.
Amerikanisches Missfallen über europäische Reaktion
Laut Quellen der Financial Times soll der amerikanische Handelsvertreter, Jamieson Greer, am Freitag dem EU-Kommissar Maroš Šefčovič mitteilen, dass die erläuternde Notiz aus Brüssel den amerikanischen Erwartungen nicht ausreichend entgegenkommt. Die beiden werden nächsten Monat in Paris zusammenkommen, um einen Kompromiss zu erzielen.
So möchte die USA mehr Zugang für amerikanische Unternehmen in der EU, weniger Regulierung und die Akzeptanz amerikanischer Lebensmittel- und Produktstandards in der EU. Die EU hält dies für zu weitgehend und plädiert für eine beidseitige Aussetzung der Zölle. Für die USA ist dies also nicht ausreichend.
Obwohl die EU für ein gemeinsam erstelltes Rahmenabkommen als Basis für die Gespräche plädiert, scheinen die internen Standpunkte der EU-Mitgliedstaaten weit auseinander zu liegen. Dies macht die Situation noch komplizierter und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts.
Handelsgespräche gehen weiter
Im März verhängte die USA bereits Importzölle von 25 Prozent auf europäische Autos, Stahl und Aluminium. Im April folgte eine Ankündigung von weiteren 20% Importzöllen. Diese wurde jedoch schnell auf den Grundtarif von 10% halbiert, als Trump eine 90-tägige Pause für alle höheren Tarife ankündigte.
Europäische Minister betonen, dass die Handelsgespräche zwischen den USA und der EU weiterhin stattfinden werden. Mit der heutigen Nachricht scheint Trump den Druck auf die EU erhöhen zu wollen, um sie zur Zustimmung zu seinem Forderungspaket zu bewegen.
Bitcoin (BTC) stürzte nach Trumps Drohung stark ab. Innerhalb einer halben Stunde fiel der Kurs um mehr als 3% auf ein Tief von $107.400. Inzwischen hat sich Bitcoin teilweise erholt, mit einem aktuellen Niveau von $109.500.
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