Donald Trump hat erklärt, dass Chinas Präsident Xi Jinping ihm persönlich zugesagt habe, kein militärisches Material mehr an den Iran zu liefern. Dies äußerte der US-Präsident am Donnerstag in einem Interview mit Fox News nach einem Treffen, bei dem auch die blockierte Straße von Hormus im Mittelpunkt stand.
China verharrt in seiner Position
Das Weiße Haus sprach nach der Unterredung am Donnerstag von einem „guten“ Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern. Es sei vereinbart worden, dass die Straße von Hormus „offen bleiben müsse, um den freien Energiedurchfluss zu gewährleisten“.
„Präsident Xi machte auch klar, dass China gegen die Militarisierung der Meerenge und gegen jede Art von Mauterhebung für deren Nutzung ist“, erklärte das Weiße Haus.
Trump behauptete in einem Interview mit Fox News, dass Xi ihm persönlich versichert habe, kein militärisches Material an den Iran zu liefern. „Er sagte, er werde keine Militärausrüstung geben. Das ist eine bedeutende Aussage“, so der US-Präsident.
Die chinesische Version klingt ganz anders. Eine Erklärung des chinesischen Außenministeriums erwähnte weder den Iran noch die Meerenge.
Öl staut sich in Hormus
Die Straße von Hormus ist eine schmale Meerenge zwischen Iran und Oman, durch die normalerweise ein großer Teil des weltweiten Öltransports verläuft. Seit dem Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar hat Teheran die Durchfahrt nahezu vollständig blockiert.
Die Folgen sind deutlich spürbar. Der Energiemarkt ist in Aufruhr und die Kraftstoffpreise sind erheblich gestiegen. Öltanker liegen seit Monaten vor Anker und kommen nicht weiter.
Doch scheint sich ein kleiner Durchbruch anzubahnen. Laut Schifffahrtsdaten von Reuters passierte am Mittwoch ein chinesischer Tanker ungehindert die Meerenge. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete am Donnerstag von einer Vereinbarung, bestimmte chinesische Schiffe passieren zu lassen.
Seit Mittwochabend sind laut dem iranischen Staatsfernsehen IRIB etwa 30 Schiffe durch die Meerenge gefahren.
Teheran bleibt auf Spannung
Die Spannungen in der Region bleiben hoch. Ein Schiff, das vor den Vereinigten Arabischen Emiraten vor Anker lag, wurde am Donnerstag gekapert und in Richtung Iran gesteuert. Ein weiteres Schiff sank nach einem mutmaßlichen Drohnen- oder Raketenangriff.
Der britische maritime Dienst UKMTO meldete, dass „unbefugte Personen“ einen Tanker im Hafen von Fudschaira übernommen haben. Das indische Holzfrachtschiff, das in omanischen Gewässern sank, war auf dem Weg von Somalia in die VAE. Alle vierzehn Besatzungsmitglieder wurden von der omanischen Küstenwache gerettet.
Iran machte seine Position klar. Der Sprecher des iranischen Justizsystems, Asghar Jahangir, erklärte am Donnerstag, dass die Beschlagnahme „amerikanischer Tanker“ nach nationalem und internationalem Recht erfolgt sei.
Gleichzeitig setzt das Pentagon seine eigene Blockade fort. Das US Central Command (CENTCOM) hat mittlerweile 70 Handelsschiffe umgeleitet und vier Schiffe außer Gefecht gesetzt, um Trumps Blockade iranischer Häfen durchzusetzen.
Trotz der Gespräche zwischen Trump und Xi stecken Washington und Teheran in den Verhandlungen fest. Die USA fordern die Abgabe von angereichertem Uran durch den Iran. Iran verlangt Sanktionsentlastung und Anerkennung seiner Souveränität über die Straße von Hormus.
Iran arbeitet derweil an einem neuen Durchfahrtsystem über eine sogenannte ‚Persian Gulf Strait Authority‘, bei der Schiffe im Voraus Ladung, Eigentümer, Route und Timing melden müssen, um eine Passagenerlaubnis zu erhalten.
FBI-Direktor verschwieg monatelang großen Kauf von Strategy-Aktien
FBI-Direktor Kash Patel kaufte im November Strategy-Aktien für eine sechsstellige Summe, meldete die Transaktion aber erst sechs Monate später.
Vermögensverwalter warnt: KI-Hype trägt alle Züge einer Blase
GQG warnt, dass Rekordinvestitionen in KI, Chips und Rechenzentren auf eine klassische Spekulationsblase hindeuten – mit erheblichen Risiken für Anleger.
Robinhood-Chef: KI handelt bald wie professionelle Trader
Robinhood rechnet damit, dass KI schon bald eigenständig handeln kann. Privatanleger erhielten damit Zugang zu professioneller Handelstechnologie und intelligenter Automatisierung.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Wie viel XRP braucht man, um 2035 in Rente zu gehen?
Laut Analysten benötigst du diese Menge an XRP, um 2035 in den Ruhestand zu gehen. Die Antworten könnten überraschen.
