XRP gewinnt zu Beginn des Jahres 2026 deutlich an Boden gegenüber Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Mehrere Analysten sehen darin kein Zufall: Institutionelle Anleger scheinen sich verstärkt dem Ripple-Token zuzuwenden. Was steckt dahinter?

Institutionelle Anleger setzen auf XRP

Finanzexperte Coach JV erklärt, dass derzeit großes Kapital in XRP fließt. In einem aktuellen Video auf X hebt er die gesteigerte Aufmerksamkeit hervor, wobei seiner Meinung nach die Berichterstattung von CNBC ein wichtiges Signal darstellt.

In einem Segment von CNBCs Power Lunch bezeichnete Moderator Dominic Chu XRP sogar als den „stärksten Krypto-Trade des Jahres“. Das ist bemerkenswert.

„Wenn große Finanznetzwerke eine Kryptowährung ins Rampenlicht rücken, geschieht dies selten wegen eines Hypes unter Privatanlegern“, erklärt Coach JV im Video. „Es ist meist ein Zeichen dafür, dass institutionelle Akteure bereits Positionen eingenommen haben.“

XRP-ETFs finden großen Anklang

Die institutionelle Nachfrage nach XRP zeigt sich auch bei den US-amerikanischen Spot-ETFs (ETFs), die sich bemerkenswert gut entwickeln. Seit ihrem Start im November verzeichneten diese XRP-Fonds keinen einzigen Tag mit Netto-Abflüssen.

Laut Daten der Analyseplattform SoSoValue sind seit dem 13. November insgesamt 1,20 Milliarden Dollar in die fünf aktiven XRP-ETFs geflossen. Auch während der Marktkorrektur im Dezember hielt der Kapitalzufluss an.

Zum Vergleich: Die Bitcoin-ETFs verzeichneten im November und Dezember Netto-Abflüsse von jeweils 3,48 Milliarden und 1,09 Milliarden Dollar.

ETF-Zuflüsse werden häufig als Zeichen institutioneller Beteiligung gesehen. Diese Fonds bieten eine einfache und regulierte Möglichkeit für professionelle Anleger, in Kryptowährungen zu investieren.

Es handelt sich um Kapital, das wahrscheinlich nie in eine Kryptowährung wie XRP investiert worden wäre. Deshalb gelten ETFs als bullish: Sie erhöhen den Kaufdruck.

Privatanleger folgen den falschen Signalen

Coach JV kommentierte auch einen anderen CNBC-Beitrag, in dem John D’Agostino von Coinbase betonte, dass institutionelle Akzeptanz und Regulierung rasch zunehmen. Privatanleger hingegen verharren seiner Meinung nach in Pessimismus.

Dabei warnt Coach JV vor emotionalem Handeln. Seiner Meinung nach ist die Krypto-Branche zu einer Arena für Institutionelle geworden. Wer sich vom Hype leiten lässt, verpasst, was wirklich passiert: wie sich das Großkapital bewegt.

Selbst verfolgt er eine Value-Investing-Strategie, inspiriert von Warren Buffett. XRP ist seine größte Position. „Während andere verkauft haben, habe ich zugekauft. Das hat unser Familienleben finanziell komplett verändert“, so der Coach.

Analyst erkennt historisches Muster

Auch Analyst Steph is Crypto zeigt sich optimistisch für XRP. Bereits seit Längerem weist er darauf hin, dass das Kursmuster des Tokens im Jahr 2026 auffällig dem von 2017 ähnelt. In beiden Fällen folgte auf eine lange Konsolidierung eine scharfe Korrektur.

Positiv ist, dass diese Struktur im Jahr 2017 zu einem explosiven Durchbruch führte, bei dem XRP in kurzer Zeit erheblich an Wert gewann. Laut Analytiker zeichnet sich ein ähnliches Szenario nun erneut ab.

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