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Der Bitcoin-Kurs bleibt weiterhin zwischen Hoffnung und Angst schwanken. An manchen Tagen haben die Bulls klar den Wind in den Segeln, während an anderen Tagen die Bears zuschlagen. Gestern kam wieder ein Stück Schrecken in den Markt, nachdem erneut dramatische Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt kamen.
Gestern sahen wir nämlich die größte negative Revision des amerikanischen Jobwachstums in der Geschichte. Im Jahr bis März 2025 wuchs der Arbeitsmarkt um 911.000 Jobs weniger als ursprünglich gedacht.
Mit anderen Worten: Der amerikanische Arbeitsmarkt erweist sich erneut als schwächer als gedacht. Basierend auf den untenstehenden Grafiken von Parker Ross ist deutlich eine Abwärtstrend für den Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten zu erkennen.
Die große Frage ist jedoch, ob dieser schwache Arbeitsmarkt auch eine Rezession verursachen wird. Das wäre nämlich verheerend für Bitcoin. Bullruns und Rezessionen gehen normalerweise nicht Hand in Hand.
Vorerst scheint das nicht der Fall zu sein, und die Wirtschaft erhält den Vorteil des Zweifels. Erstens ist die Arbeitslosenquote mit 4,3 Prozent noch historisch niedrig, und zweitens sorgt die AI-Revolution für eine enorme Effizienzsteigerung bei vielen großen Technologieunternehmen. Diese werden dadurch profitabler und tragen zum wirtschaftlichen Wachstum bei, schaffen jedoch keine zusätzlichen Arbeitsplätze.
So kann es sein, dass der Arbeitsmarkt schwächer wird und die amerikanische Wirtschaft dennoch in gutem Zustand bleibt. Vorerst scheint das der Fall zu sein. Auch in dem Zeitraum, über den die gigantische Revision von -911.000 Jobs ging, blieb das reale Wirtschaftswachstum bei +2,4 Prozent.
Diese Woche bleibt es übrigens nicht bei den Arbeitsmarktdaten für Bitcoin. Heute und morgen sind auch aus makroökonomischer Sicht sehr wichtig.
Heute am Mittwoch erhalten wir nämlich den Produzentenpreisindex (PPI) und morgen folgt der Verbraucherpreisindex (CPI). Zwei wichtige Inflationsindikatoren, die im besten Fall für Bitcoin eine vorsichtige Abnahme der Inflation zeigen sollten.
Eine Abnahme des Inflationsdrucks würde nämlich bedeuten, dass die amerikanische Zentralbank noch mehr Spielraum für Zinssenkungen und andere Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft bekommt.
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