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Die größte Investmentbank Russlands, Sber, hat ein neues Anlageprodukt eingeführt, das an den Bitcoin-Kurs gekoppelt ist. Das Produkt markiert einen weiteren Schritt in den Krypto-Ambitionen der Staatsbank, die schon länger mit digitalen Vermögenswerten experimentiert. Die Bitcoin-Anleihe ist jetzt über OTC-Handel verfügbar und wird voraussichtlich bald an der Moskauer Börse gelistet werden.
Laut Sber können qualifizierte Anleger durch diese Anleihe nicht nur von Kurssteigerungen des Bitcoin (BTC) profitieren, sondern auch von einer möglichen Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem russischen Rubel. Alle Transaktionen werden in Rubel abgewickelt und fallen vollständig in den nationalen rechtlichen Rahmen. Anleger benötigen also keine separate Kryptowallet oder unregulierte Plattformen.
Der börsennotierte Charakter des Produkts soll laut Sber für mehr Transparenz, Liquidität und Benutzerfreundlichkeit sorgen. Dies macht es attraktiver für institutionelle und private Anleger, die eine Exposure gegenüber Bitcoin suchen, ohne die Münze direkt zu erwerben.
Sber bestätigt, dass dies erst der Anfang ist. Die Bank arbeitet an mehreren börsennotierten Produkten, die Investitionen in Krypto über die eigene Plattform SberInvestments ermöglichen. Die erste Erweiterung ist für den 4. Juni mit der Einführung eines Bitcoin-Futures-Produkts geplant.
Die Ankündigung folgt kurz nachdem die russische Zentralbank am 28. Mai offiziell erlaubte, dass anerkannte Finanzinstitutionen krypto-bezogene Produkte akkreditierten Anlegern anbieten dürfen. Der direkte Handel mit Kryptowährungen bleibt dabei jedoch verboten.
Nicht nur Sber, auch andere russische Institutionen nutzen die Erweiterung der Regulierung. T-Bank, früher bekannt als Tinkoff Bank, führte ebenfalls eine Bitcoin-Anleihe ein. Diese wird über die staatlich unterstützte Tokenisierungsplattform Atomyze ausgegeben.
Der Trend entspricht globalen Entwicklungen. Auch in den Vereinigten Staaten werden ‘BitBonds’ immer beliebter, und große Namen wie Michael Saylor nutzen den Anleihemarkt, um Bitcoin-Positionen aufzubauen. Laut Quellen könnte bald sogar ein Unternehmen 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin über ähnliche Produkte investieren wollen.
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