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Goldman Sachs vermutet, dass der Tiefpunkt für Bitcoin (BTC) und den breiteren Kryptomarkt möglicherweise hinter uns liegt. Die Investmentbank sieht nach Monaten des Rückgangs immer mehr Anzeichen dafür, dass sich die Lage zu stabilisieren beginnt. Und sie ist nicht das einzige Institut mit einer optimistischen Einschätzung.
Der Bitcoin-Kurs hat in den vergangenen Monaten stark gelitten. Im Oktober wurde ein Höchststand von 126.000 Dollar erreicht, doch Anfang des letzten Monats war die Kryptowährung für 60.000 Dollar zu haben.
Seitdem steigt der Kurs langsam wieder, aber die breitere Trendwende ist noch nicht erfolgt. Dennoch glaubt Goldman Sachs, eine der größten und einflussreichsten Investmentbanken der Welt, dass der Großteil des Rückschlags möglicherweise bereits überwunden ist.
Deshalb sieht Analyst James Yaro auch Chancen bei kryptobezogenen Aktien. Dazu äußerte er sich in einem Bericht, der am Donnerstag von CNBC eingesehen wurde.
Diese Aktien sind seit ihrem Höchststand im Oktober 2025 um 46 Prozent gefallen, zeigen jedoch in den letzten Wochen eine „volatile aber relativ stabile“ Performance. Laut Yaro hat der Rückgang das historische Durchschnittsniveau für diesen Zyklus erreicht, wodurch die Bewertungen zunehmend attraktiver werden.
Die Bank nennt Robinhood, Figure Technologies und Coinbase als Favoriten, alle mit einer Kaufempfehlung. Yaro warnt jedoch, dass die Handelsvolumina weiter sinken könnten, aber im Durchschnitt dauert eine solche Flaute drei Monate, bevor eine deutliche Erholung folgt.
Goldman ist nicht allein mit seinem Optimismus. Das Forschungsinstitut K33 Research betont, dass der Verkaufsdruck von ETF’s und Langzeitinhabern nachgelassen hat. Forschungsleiter Vetle Lunde stellt fest, dass bei einem Bitcoin-Kurs unter 100.000 Dollar weniger Anleger geneigt sind zu verkaufen, was dem Kurs eine Art Sicherheitsnetz bietet.
Die Wall-Street-Broker Bernstein gehen noch weiter und halten an einem Kursziel von 150.000 Dollar bis Jahresende fest. Das Institut verweist auf starke ETF-Zuflüsse und die wachsende Nachfrage von Unternehmen. Strategy, das 53,5 Milliarden Dollar in Bitcoin hält, wird dabei als Beweis für institutionelles Vertrauen angeführt.
Doch gibt es noch einige Unsicherheiten. In früheren Zyklen dauerte ein Bärenmarkt für Bitcoin etwa ein Jahr, was bedeuten würde, dass wir jetzt erst auf halbem Weg sind. Auch an der Wall Street zeigen sich erste Risse, und der Konflikt im Nahen Osten belastet weiterhin die Energiemärkte und damit die Weltwirtschaft, ohne dass eine Lösung in Sicht ist.
Betrachtet man die Daten, scheint Bitcoin in dieser Bärenmarktphase stärker durchzustarten als zuvor. Der Bitcoin-Kurs hat fast das 200-Wochen-Durchschnittsniveau erreicht, was stets ein Vorzeichen für das nahende Ende war.
2015 und 2018 wurde der Tiefpunkt an dieser Linie erreicht, und lediglich 2022 fiel der Kurs noch deutlich darunter. Der Tiefpunkt Anfang des letzten Monats lag nur 2.000 Dollar über dieser Linie.

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