Das beliebte On-Chain-Analyseplattform Glassnode warnt, dass Bitcoin sich derzeit an einem entscheidenden Wendepunkt befindet. Ein falscher Abzweig könnte bedeuten, dass der Bullenmarkt vorbei ist und wir Jahre auf neue Kursanstiege warten müssen.
Was ist das Problem für Bitcoin?
Es geht um die Kostenbasis der Short-Term Holders (STHs). Short-Term Holders sind Anleger, die ihre Bitcoin weniger als 155 Tage (etwa 6 Monate) halten.
Laut Glassnode ist es historisch gesehen ein bärisches Signal, wenn der Bitcoin-Kurs unter die Kostenbasis dieser Anleger fällt. Die Kostenbasis repräsentiert den durchschnittlichen Einkaufspreis dieser Gruppe.

„Das Kostenbasis-Modell der Short-Term Holders ist entscheidend, um das Sentiment unter neuen Investoren zu messen. Historisch gesehen zeigte dieses Modell Tiefpunkte während Bullenmärkten an und trennte Bullenmärkte von Bärenmärkten.
Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit 7 % über der durchschnittlichen Kostenbasis der Short-Term Holders. Wenn sich der Kurs unter diesem Niveau stabilisiert, könnte dies auf ein nachlassendes Sentiment unter neuen Investoren hindeuten – ein häufiges Wendepunkt-Signal in Markttrends“, so Glassnode.
Long-Term Holders verkaufen große Mengen Bitcoin
Glassnode wirft auch einen Blick auf die Long-Term Holders, also Anleger, die ihre Bitcoin 155 Tage oder länger halten. Aktuell verzeichnen sie dort eine hohe Verkaufsaktivität.
Zum Glück muss dies laut Glassnode nicht zwangsläufig das Ende des Bullenmarktes bedeuten. In der Vergangenheit erreichte der Bitcoin-Kurs auch nach Spitzenverkäufen der Long-Term Holders noch höhere Niveaus.
Das Verkaufsverhalten der Long-Term Holders hat derzeit jedoch ähnliche Spitzen erreicht wie in den Jahren 2017 und 2021. In dieser Hinsicht könnte dies ein Signal dafür sein, dass der Bullenmarkt vorbei ist.
Wir stehen also vor ein paar spannenden Wochen, die möglicherweise mehr darüber verraten, ob der Bitcoin-Bullenmarkt tatsächlich zu Ende ist.
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