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Der Bitcoin-Kurs bewegt sich seit Wochen ohne klare Richtung. Analyst NoName sieht den Boden jedoch weiterhin nicht erreicht. Er rechnet damit, dass Bitcoin zunächst ein technisches Kursgap schließt, bevor ein letzter Rückgang in Richtung 39.000 bis 49.000 Dollar folgen könnte.
Diese Einschätzung steht im Widerspruch zur Stimmung vieler Anleger, die davon ausgehen, dass die schärfste Korrektur bereits hinter dem Markt liegt.
In einem Beitrag auf X vergleicht NoName die aktuelle Marktlage mit der Endphase des Bärenmarkts im Jahr 2018.
Nach Einschätzung des Analysten wurden Anleger damals ebenfalls optimistischer, kurz bevor Bitcoin eine letzte deutliche Abwärtsbewegung einleitete. Die heutige Stimmung weise aus seiner Sicht viele Ähnlichkeiten mit jener Phase auf.
NoName zufolge ist der aktuelle Kursanstieg zudem noch nicht abgeschlossen. Er verweist auf eine sogenannte Fair Value Gap (FVG), also einen technischen Kursbereich, den der Markt nach Ansicht vieler Analysten häufig noch anläuft, bevor er eine neue Richtung einschlägt. Solange diese FVG nicht geschlossen ist, erwartet er zunächst einen weiteren leichten Anstieg von Bitcoin.
Erst danach rechnet der Analyst mit einer neuen Verkaufswelle. In seinem Szenario könnte Bitcoin anschließend entweder unmittelbar oder innerhalb von ein bis drei Tagen auf ein Tief zwischen 39.000 und 49.000 Dollar zurückfallen. Erst in dieser Zone würde er wieder konstruktiver auf den Bitcoin-Kurs blicken.
Nicht alle teilen die pessimistische Einschätzung von NoName. Trader KillaXBT warnt vielmehr davor, dass sich viele Anleger zu stark auf einen Rücksetzer auf 50.000 oder sogar 40.000 Dollar fixieren.
Er zieht einen Vergleich zu 2022, als viele Händler mit einem Rückgang auf 10.000 Dollar rechneten, der letztlich ausblieb. Aus Sicht von KillaXBT war es historisch häufig sinnvoller, Bitcoin schrittweise aufzubauen, als den exakten Boden treffen zu wollen.
Damit gehen die Einschätzungen der Analysten deutlich auseinander. Während NoName vor einer letzten kräftigen Abwärtsbewegung vor der Trendwende ausgeht, sieht KillaXBT die Gefahr, dass Anleger eine Erholung verpassen, wenn sie weiter auf deutlich niedrigere Kurse warten.
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