Der jahrelange Rechtsstreit zwischen Ripple (XRP) und der amerikanischen Börsenaufsicht SEC scheint sich dem Ende zu nähern. Laut einem Gerücht wäre Richterin Analisa Torres „bereit, den Fall zu schließen“. Obwohl es noch nicht offiziell ist, passt die Nachricht gut zu den jüngsten Entwicklungen im Prozess.
Ripple und SEC wollen Strafe senken und Verbot aufheben
Am 12. Juni reichten Ripple und die SEC gemeinsam einen neuen Antrag ein. Darin bitten sie das Gericht, die zuvor verhängte Strafe von 125 Millionen Dollar auf 50 Millionen Dollar zu reduzieren. Sie fordern auch, das Verbot für institutionelle Verkäufe von XRP aufzuheben.
Der gemeinsame Aufruf entspricht dem breiteren Wunsch beider Parteien, das juristische Kapitel abzuschließen. Am 16. Juni reichten sie gemeinsam einen Antrag ein, um das Berufungsverfahren vorläufig zu pausieren. Sollte bis zum 15. August noch kein Urteil vorliegen, muss die SEC das Gericht erneut informieren.
Kommt diese Woche schon ein Urteil?
Laut juristischen Experten könnte es schnell gehen. Pro-XRP Anwälte wie Bill Morgan und Fred Rispoli erwarten innerhalb weniger Tage Klarheit. „Diese Woche oder nächste Woche,“ so Morgan. Er sieht in dem neuen Antrag eine stärkere Begründung als zuvor und denkt, dass Richterin Torres den Vorschlag genehmigen könnte.
Wenn das passiert, wird die Strafe reduziert, das Verkaufsverbot aufgehoben und die Berufung zurückgezogen. Damit würde der Fall offiziell geschlossen. Lehnt die Richterin den Antrag ab, bleibt alles beim Alten und der Prozess geht weiter.
Große Auswirkungen für die XRP-Community
Ein endgültiges Urteil von Richterin Torres wäre ein enormer symbolischer und juristischer Sieg für Ripple und die XRP-Community. Der Fall läuft seit Ende 2020 und hat lange Zeit als Belastung für den Kurs und das Ansehen von XRP gewirkt.
Die Community sieht gespannt zu. Eine formelle Bestätigung gibt es noch nicht, aber alle Anzeichen deuten auf einen möglichen Durchbruch hin.
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