Im letzten Jahr wurde der argentinische Präsident Javier Milei mit einem Memecoin-Rugpull in Verbindung gebracht, bei dem Investoren hunderte Millionen Dollar verloren. Während Gerüchte über seine angebliche Beteiligung zunächst schnell verflogen, sind nun neue Beweise ans Licht gekommen.

Verlust von hunderten Millionen und Betrugsvorwürfe

Lassen Sie uns zunächst zum Beginn des letzten Jahres zurückkehren. Der Libra-Token wurde im Februar 2025 von Milei als Initiative zur Belebung der argentinischen Wirtschaft beworben, unter anderem durch die Finanzierung von Startups. Kurz nach der Werbekampagne stieg der Wert des Tokens erheblich, brach jedoch anschließend um mehr als 96 Prozent ein.

Dadurch erlitten Investoren gemeinsam einen Verlust von geschätzten 251 Millionen Dollar. Milei löschte seinen Promo-Beitrag kurz nach dem Crash, was zu Beschuldigungen eines möglichen „Rug Pulls“ führte, bei dem Investoren getäuscht werden und sich die Gründer zurückziehen.

Argentinische Staatsanwälte warfen Milei Betrug vor und leiteten eine Untersuchung ein, die noch immer andauert. In Argentinien kann eine solche Anklage zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat bis zu sechs Jahren führen. Milei bestritt alle Anschuldigungen und erklärte, er habe lediglich auf eine private Initiative aufmerksam gemacht. Er äußerte damals:

„Vor ein paar Stunden habe ich, wie schon so viele andere vor mir, einen Tweet abgesetzt, in dem ich ein angebliches Privatunternehmen unterstütze, mit dem ich natürlich in keinerlei Verbindung stehe.“

Der Beitrag auf X, den Milei am 15. Februar 2025 teilte. – Quelle: X

Ermittlungen laufen trotz vorheriger Freisprechung weiter

Neue aufgetauchte telefonische Verbindungsdaten bringen den argentinischen Präsidenten Javier Milei erneut in Bedrängnis aufgrund seiner möglichen Verstrickung in den umstrittenen Libra-Token. Die Informationen werfen neue Fragen zu seiner früheren Abstreitung jeglicher Verbindung zu dem Projekt auf.

Laut Daten, die von der New York Times eingesehen wurden und von argentinischen Staatsanwälten stammen, soll Milei am Abend seiner Werbebotschaft mehrfach telefonisch Kontakt zu einem Unternehmer hinter dem Token gehabt haben. Insgesamt gab es sieben Telefonate, sowohl vor als auch nach seiner Nachricht auf X. Der Inhalt dieser Gespräche wurde nicht offengelegt.

Zuvor hatte eine argentinische Antikorruptionsbehörde Milei vom Vorwurf der Verletzung ethischer Regeln freigesprochen. Laut dieser Behörde handelte er in persönlicher Eigenschaft und nicht in seiner Rolle als Präsident.

Dennoch entwickelt sich der Fall also weiter. Im vergangenen Monat kam zudem ans Licht, dass auf dem Telefon des Krypto-Lobbyisten Mauricio Novelli ein Entwurf gefunden wurde, in dem von einer möglichen Zahlung in Höhe von 5 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Mileis Werbung für den Token die Rede ist. Das Dokument datiert drei Tage vor seinem Beitrag, nennt jedoch nicht, wer der Empfänger des Geldes sein sollte.

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