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Der Bitcoin-Kurs steht kurzfristig unter Druck, doch laut dem Vermögensverwalter Franklin Templeton bleibt das langfristige Bild positiv. Das Unternehmen, das über 1,6 Billionen Dollar verwaltet, erwartet, dass Bitcoin (BTC) im Jahr 2026 erneut die Marke von 100.000 Dollar überschreiten könnte.
Christopher Jensen, Direktor für Digital Asset Research bei Franklin Templeton Digital Assets, bezeichnet dies als das Basisszenario des Vermögensverwalters. Ihm zufolge gibt es einen realistischen Weg, bei dem Bitcoin zunächst seinen 200-Tage-Durchschnitt zurückgewinnt, bevor ein erneuter Anstieg in Richtung sechsstelliger Werte folgt.
Jensen betont, dass es kein geradliniger Aufwärtstrend wird. Im Gegensatz zu einigen extrem optimistischen Prognosen erwartet Franklin Templeton keinen Kurs von 1 Million Dollar in naher Zukunft.
Ihm zufolge wird der Weg zu 100.000 Dollar von erheblichen Schwankungen und Phasen seitlicher Bewegungen begleitet sein. „Alles dreht sich um Wahrscheinlichkeiten, aber in unserem Basisszenario sehen wir Bitcoin letztlich wieder über dieser wichtigen Marke“, so Jensen.
Gleichzeitig erkennt der Vermögensverwalter an, dass sich der Markt noch in einer schwierigen Phase befindet. Bitcoin befindet sich seit Monaten in einem Abwärtstrend mit tieferen Hochs und Tiefs seit dem Rekordniveau von etwa 126.000 Dollar.
Trotzdem sieht Franklin Templeton mehrere Gründe, optimistisch zu bleiben. Der jüngste Rückgang wird laut Jensen teilweise durch eine gesunde Korrektur nach dem Abbau von Hebelpositionen verursacht, insbesondere nach dem Kryptocrash im Oktober 2025.
Zudem bleibt die institutionelle Nachfrage laut Unternehmen stark, insbesondere in den USA. Eine klarere Regulierung spielt dabei eine wichtige Rolle.
Ein möglicher Katalysator ist der sogenannte Clarity Act, ein Gesetzesvorschlag, der Krypto-Assets rechtlich klarer positionieren soll. Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, könnte Kapital von traditionellen Anlagen wie Gold und Aktien in Richtung Bitcoin fließen.
Dies könnte die Grundlage für eine neue Aufwärtsphase bilden, trotz der aktuellen Unsicherheiten am Markt.
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