Bitcoin ist zurück auf 106.000 Dollar und laut Jurrien Timmer von Fidelity sendet es damit eine starke Botschaft. Er behauptet, dass man eine Investition in Bitcoin jetzt wirklich mit dem Kauf von Gold vergleichen kann. Und das kommt nicht von irgendwem, denn Fidelity verwaltet Billionen Dollar (Tausende von Milliarden) an Kapital.
Bitcoin ist wieder ein Herausforderer von Gold
Seriöse Investoren vergleichen Assets nicht nur auf Basis der Rendite. Sie betrachten auch die Volatilität — das Risiko, das man eingehen muss, um diese Rendite zu erzielen.
Warum ist das wichtig? Schauen Sie sich nur die Memecoins an. Einige davon schießen um Tausende von Prozenten nach oben, aber die Risiken und die Kursvolatilität sind extrem.
Genau deshalb ist Bitcoin für viele Investoren attraktiver. Die risikobereinigte Rendite ist nämlich viel höher. Und das ist genau die Abwägung, die seriöse Investoren treffen.
In einer aktuellen Analyse zeigt Timmer, dass das Risiko-Rendite-Verhältnis (Sharpe-Ratio) von Bitcoin und Gold sich annähern. Trotzdem bleibt Gold sicherer und stabiler, und Timmer empfiehlt ein 4:1 Gold-zu-Bitcoin Verhältnis für Investoren.

Schlechter Start ins Jahr 2025 für Bitcoin
Das Jahr 2025 begann leider weniger vielversprechend für Bitcoin und führte sogar zu einem Knick in der Reputation der digitalen Währung als sicherer Hafen. Während die Unsicherheit über die Weltwirtschaft durch den Handelskrieg von Donald Trump zunahm, sahen wir, dass vor allem Gold Rendite machte, und dass Bitcoin mit der Börse fiel.

In diesem Jahr ist es den Bitcoin ETFs noch nicht gelungen, die von Gold zu übertreffen. Das könnte sich möglicherweise noch ändern, wenn der Handelskrieg weiter abkühlt und die Sicherheit über die Wirtschaft zunimmt.
Vorläufig müssen wir feststellen, dass Bitcoin vor allem ein Herausforderer von Gold bleibt und noch nicht ernsthaft mit dem Edelmetall konkurrieren kann. Vielleicht ändert sich das noch, aber im Moment ist das noch sicher nicht der Fall.
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