Die Finanzmärkte stehen erneut vor Unruhen aus unerwarteter Richtung. Austan Goolsbee, Vorsitzender der Chicago Federal Reserve (einer der zwölf regionalen Zweige der US-Zentralbank), gab bekannt, dass die Federal Reserve (Fed) Zinssenkungen vorerst aufschiebt aufgrund der jüngsten Handelsmaßnahmen von Präsident Donald Trump. Seine neueste Tarifdrohung sorgt laut Goolsbee für zusätzliche Unsicherheit. Das erschwert die Zinspolitik und setzt auch wieder Druck auf den Bitcoin (BTC) Kurs.

Fed auf die Bremse

In einem offenen Gespräch mit CNBC äußerte Goolsbee seine Besorgnis über das Risiko einer Stagflation. Dies ist ein schwieriger Cocktail aus hoher Inflation und einer stagnierenden Wirtschaft. „Für eine Zentralbank ist das ungefähr das Alptraumszenario“, sagte er. Deshalb hält die Fed vorläufig den Fuß auf der Bremse. Zuerst muss mehr Klarheit darüber herrschen, was die neuen Handelsmaßnahmen genau mit der Inflation und dem Arbeitsmarkt machen werden.

Derzeit hat Trump Pläne angekündigt, ab dem 1. Juni ein Einfuhrzoll von 50% auf Produkte aus der Europäischen Union (EU) zu erheben. Und damit nicht genug, auch iPhones, die außerhalb der USA hergestellt werden, denken Sie an China oder Indien, würden eine zusätzliche Steuer von 25% erhalten. An sich vielleicht keine Weltkatastrophe, aber das fortwährende Verschieben von Tarifen sorgt doch für Spannungen auf den Finanzmärkten. Die Anleiherenditen steigen, Aktien reagieren nervös, und Investoren suchen nach Halt.

Die Unsicherheit führt dazu, dass Investoren erneut Zuflucht in vertrauten sicheren Häfen suchen, wie Gold. Das Edelmetall befand sich nach seinem Allzeithoch von etwa $3.450 pro Unze kurzzeitig in einer Delle, zeigt aber in den letzten Tagen gerade eine bemerkenswerte Erholung. Mit einem Anstieg von 4,5% beginnt Gold wieder kräftig zu beißen. Bitcoin hingegen reagierte gerade negativ auf die Entwicklungen, mit einem Rückgang von $111.000 auf $107.000.

Langfristig bleibt bullish

Goolsbee betonte, dass die Fed ihre Hände vorläufig frei halten möchte, gerade weil die Situation so veränderlich ist. Dennoch bleibt er optimistisch bezüglich des Langzeitbildes. Wenn sich die Wirtschaft stabil entwickelt, erwartet er, dass die US-Zentralbank Zinssenkungen doch noch innerhalb von 10 bis 16 Monaten möglich macht. Wir werden mehr hören nach dem 18. Juni, dann ist nämlich die nächste Zinssitzung geplant.

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