In San Francisco hat sich ein Mann als Paketbote ausgegeben und dabei Kryptowährungen im Wert von 11 Millionen Dollar erbeutet. Der Überfall ereignete sich in einem Haus in der Dorland Street, das mit dem Tech-Investor Lachy Groom in Verbindung gebracht wird – einer bekannten Figur im Silicon Valley und früheren Partner von OpenAI-Chef Sam Altman. Der Vorfall unterstreicht den weltweiten Anstieg gewalttätiger Angriffe auf Kryptobesitzer.

Raubüberfall durch falschen Paketboten mit Schusswaffe

Laut der New York Post klingelte der Täter an der Tür des Hauses in der Dorland Street, das auf einen Wert von rund 4,4 Millionen Dollar geschätzt wird. Als UPS-Mitarbeiter verkleidet bat er das Opfer, Joshua, um einen Stift, um ein Paket zu unterschreiben. In diesem Moment zog der Mann eine Pistole, überwältigte Joshua – ebenfalls Tech-Investor und Mitbewohner von Groom – und nahm ihn gefangen.

Während des Überfalls wurde Joshua gefesselt, geschlagen und bedroht. Der Täter zwang ihn, seine Kryptowallets zu entsperren. Die Tortur dauerte etwa anderthalb Stunden. Schließlich verschwand der Räuber mit Ethereum und Bitcoin im Wert von 11 Millionen Dollar und nahm außerdem ein Telefon und einen Laptop mit. Joshua erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei geht davon aus, dass eine organisierte Verbrecherbande hinter dem Coup steckt, doch bislang wurde niemand festgenommen.

Krypto-Influencer Mario Nawfal bezeichnet den Vorfall als deutliches Warnsignal für die Branche. Seiner Ansicht nach handelt es sich nicht um einen zufälligen Raub, sondern um einen gezielten, professionell geplanten Angriff auf jemanden mit erheblichen digitalen Vermögenswerten.

Weltweiter Anstieg von Gewalt gegen Kryptobesitzer

Der Raub in San Francisco ist kein Einzelfall. Weltweit häufen sich sogenannte „Key-Attacks“, bei denen Kriminelle ihre Opfer unter Druck setzen oder Gewalt anwenden, um Zugang zu Kryptowallets und Passwörtern zu erzwingen.

Analysten berichten, dass im Jahr 2025 bereits mehr als sechzig derartige Angriffe registriert wurden. Besonders in Frankreich ist ein auffälliger Anstieg zu verzeichnen: Dort gab es in diesem Jahr bereits zehn Krypto-bezogene Entführungen.

Fälle in Frankreich

  • Ein 23-jähriger Mann aus Maisons-Alfort wurde im Juni entführt. Die Täter verlangten sowohl Geld als auch Zugang zu seiner Hardware-Wallet.
  • In Paris versuchten bewaffnete Männer, die Tochter und das Enkelkind eines Krypto-Unternehmers zu entführen.
  • Ledger-Mitgründer David Balland wurde Anfang dieses Jahres ebenfalls entführt.

Gewalttätige Angriffe außerhalb Europas

Auch in anderen Teilen der Welt gibt es zahlreiche Beispiele für diese Form der Kriminalität. In Estland entging der Krypto-Milliardär Tim Heath einer Entführung, indem er sich heftig zur Wehr setzte. In Tel Aviv wurde ein Einheimischer brutal zusammengeschlagen und um etwa 600.000 Dollar in Bitcoin und USDT beraubt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden der russische Krypto-Unternehmer Roman Novak und seine Frau Anna nach einer Entführung tot aufgefunden – mutmaßlich, weil es die Täter auf den Zugang zu ihren Kryptowallets abgesehen hatten.

Warum diese Angriffe zunehmen

Fachleute nennen mehrere Gründe dafür, dass Key-Attacks immer häufiger vorkommen:

  • Transaktionen mit Kryptowährungen sind irreversibel, gestohlenes Geld lässt sich nicht ohne Weiteres zurückholen.
  • Zur Schau gestellter Reichtum in sozialen Netzwerken macht Personen als Ziel besonders angreifbar.
  • Persönliche Informationen sind für Kriminelle leicht über Online-Profile auffindbar.
  • Viele Angriffe sind im Vorfeld minutiös geplant: Täter nutzen Plattformen wie Instagram und TikTok, um herauszufinden, wer vermutlich über große Mengen an Krypto verfügt.

Tipps zur Verringerung des Risikos

Sicherheitsexperten raten Kryptobesitzern, ihre persönliche Sicherheit zu erhöhen und sehr bewusst mit Informationen umzugehen, die sie online teilen. Zusätzliche Maßnahmen können sein:

  • Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen zu Hause und im persönlichen Umfeld.
  • Zurückhaltender Umgang mit finanziellen oder persönlichen Angaben in sozialen Netzwerken.
  • Der Einsatz von Multi-Signature-Wallets, die mehrere Freigaben für Transaktionen erfordern.
  • Familienmitglieder über grundlegende Sicherheitsmaßnahmen aufklären.

Der gewaltsame Überfall in San Francisco zeigt, dass der Besitz von Kryptowährungen nicht nur digitale, sondern auch ganz reale physische Risiken mit sich bringt – und dass Investoren weltweit deutlich wachsamer sein müssen.

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